thirty-six-months (.36.M.)

Es gibt immer einen Auslöser um einen Fehler zu begehen. Es gibt immer einen Grund zu flüchten, allerdings muss man(n) immer wissen wie weit man laufen muss und kann. Vor seinem Herzen kann man nicht fliehen…es schlägt in der Brust.

dein charakter versucht zu fliehen,
aus deinem hässlichen ich,
wie kannst du in den spiegel sehn,
ohne an deinen lügen zu ersticken,
hättest ein leben zerstören können,
wenn deine maske nicht gefallen wäre,
deine nachrichten,
sind fehler aus einer nacht zwischen mir und dir,
wolltest meine lippen,
du wolltest mich nie verlieren,
doch du hast mich erstochen,
trägst mich zu grab,
trittst vor den traualtar,
heiratest den grund,
der dich hässlich werden lässt,
kein respekt,
keine liebe,
du willst flüchten,
doch in deinen träumen siehst du mich,
dein herz schlägt schneller,
du weißt nicht weiter,
versucht etwas zu sein was du nicht bist,
dein charakter,
deine schuld,
sie besuchen dich im traum und schreien du falsches arschloch,
hättest mich fast zerbrochen,
doch bis der erste schnee meine haut berührt,
bist du vergessen,
denn ich sammle all die herzensscherben,
und puzzle es zusammen,
alleine ohne dich,
auch wenn ich dich vermisse,
wirst du mich nie mehr ohne schützende rüstung bekommen,
vielleicht nimmst du sie mir wieder ab,
irgendwann wenn wir uns sehen,
nach zeiten voller hass,
liegen wir arm in arm,
als ob der Krieg nie zwischen uns war.

r.lang 2017.08.16

Hier meinen letzten Eintrag lesen….über das verlieren

Man kann etwas versuchen zu retten, allerdings stellt sich immer die Frage wie es zur Rettung kam.

über das verlieren

Ein Blogeintrag über das verlieren…

Ich habe in den letzten Wochen meine Sprache verloren, meine Liebe zum schreiben und den Mut meine Gefühle in Worte zu packen und mit der Welt zu teilen. Mit euch zu teilen! Euch ein Stück aus meinem Leben zu schenken -NEIN- nicht nur aus meinem Leben sondern auch aus meinem Herzen. Es tut mir leid, dass so lange nichts mehr von mir online kam.

Die letzten Monate, Wochen und Tage waren ein Auf und Ab an Gefühlen. Ich hatte und habe das Gefühl mich selbst nicht mehr greifen zu können und bin fassungslos was um mich herum geschieht ohne es aufhalten zu können. Gründe und Fehler bei mir zu suchen sind Bestandteil jedes Tages geworden und ich weiß es bringt mich nicht weiter, allerdings ist es eben meine Persönlichkeit. Die Frage nach dem „Warum“ schwebt über mir wie eine Gewitterwolke. Eine Wolke, die mit Sorgen gefüllt ist und es trotzdem nicht zum regnen schafft. In einem Beitrag habe ich geschrieben man muss Umwege gehen um an das Ziel zu kommen. Wo ist mein Ziel?

Ich stelle mich nackt vor euch unbekannten Gesichter und gebe ein Teil von mir. Vertrauen, dass ich so schwer fassen kann gebe ich in fremde Hände. An manchen Tagen merke ich was es heißt eine Depression zu haben, weil ich einfach keinen Lebensmut habe. Der Mut zum Leben fehlt, der Mut zum kämpfen gegen die ganzen Menschen, die einem schlechtes wollen. Ich werde verurteilt aufgrund meiner Sexualität, meines Aussehens oder meiner Art und Weise. Jeder nimmt sich das Recht heraus über andere Personen lautstark zu urteilen und erwartet, dass die Verurteilte Person es einfach hinnehmen muss. Muss ich das wirklich? Nein, allerdings tue ich es um weiteren Konflikten aus dem Weg zu gehen. Tag für Tag schreien mich Leute an und nennen mich „Schwuchtel“. Es ist völlig ok, wenn man es nicht tolerieren kann. Ich finde es auch wunderbar und bemerkenswert das sie wenigsten so viele Gehirnzellen besitzen um zu merken das ich Männer liebe. Ihr Leben muss traurig und arm sein…

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Mir stellt sich die Frage ob diese Menschen auch an einem Baum vorbei gehen und ihn anschreien. „BAUM!“ Eine weitere Frage stellst sich mir und zwar folgende: „Wieso bin ich ein Rassist, wenn ich schreien würde Ausländer…aber diese Menschen sind nicht homophob?“ Auf diese Art der Frage werde ich nie eine Antwort finden und es ist auch gar nicht Thema meines Blogs. Ok, es ist das Thema. Verlieren. Wir verlieren den Respekt voreinander und im Umgang miteinander.

Ich habe eine der wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren und es hat mich in ein tiefes Loch gezogen. Ein Labyrinth aus Selbstzweifeln, Angst und Wut. Wut auf mich selbst auf Ihn und das Leben. Selbstzweifel, weil ich nichts gemerkt habe und die Angst versagt zu haben. Vor ein paar Monaten war ich an einem Punkt in meinem Leben wo ich nicht mehr wollte. Es schien alles aussichtslos und schwarz. Ich bin aufgestanden und wollte schlafen. Die Sonne war zu hell und die Sterne am Nachthimmel waren wie Nadeln in meinen Augen. Es hat alles weh getan. Jeder Herzschlag hat sich angefühlt, als würde mir jemand meinen Brustkorb zerschlagen. Ich wurde enttäuscht von einer Person der ich mich geöffnet hatte. Textnachrichten und Gespräche über eine tiefe Verbindung fühlten sich plötzlich an wie Messerstiche mitten ins Herz. Ich schrieb Briefe. Briefe an jeden einzelnen um mich zu verabschieden. Niemand sollte sich Gedanken machen oder Vorwürfe. Es sollte schließlich meine Entscheidung sein wann und wie ich gehen will. (Freunde fürs Leben – Hilft Dir, wenn du denkst du wärst alleine!)

Meinem besten Freund, wenn ich das noch so sagen kann, habe ich eine Sprachnachricht unter Tränen aufgenommen und mein Handy ausgeschaltet. Niemand hat sich gemeldet. Der Knoten ist durch den Spalt gerutscht und ich bin aufgewacht. Es wäre der größte Fehler in meinem Leben gewesen. Ein Leben beendet man nicht einfach um nicht mehr kämpfen zu müssen. Jeder Tag, der auf diese Nacht gefolgt ist war ein schwermütiger, kalter, einsamer, unverstandener und ungeliebter. Niemand wusste wie es in mir aussieht und es hat auch nicht wirklich jemand gefragt. Ich habe Ihn gefragt und trotzdem ist er von mir gegangen. Die letzten zwei Wochen habe ich jede Nacht nur eine Frage im Kopf – „Warum habe ich es nicht gemerkt!“.

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Ich habe ihn verloren. Er ist einfach von mir gegangen, weil er nicht mehr konnte. Er konnte nicht mehr wie ich damals und er hat mich aus meinem Loch geholt. Das tanzen hat uns zusammengebracht und er hat mit mir jeden kleinen Schritt genommen und wir sind aneinander gewachsen. Du warst mein Herz, meine Hand und mein zweites Bein. Wir waren Partner in Crime und sind nächtelang durch den Regen gelaufen nur um die richtigen Worte zu finden oder die richtigen Ideen zu finden um Menschen ein lächeln ins Gesicht zu zaubern. Er hatte eine Lebensfrohe Art an sich, die mich jeden Tag begeistert hat. Plötzlich ist alles so leer und still. Das lachen, sein schnarchen und das schimpfen fehlen mir jede Sekunde. Meine Gedanken hängen sich auf und drehen sich im Kreis. Es ist Nacht für Nacht ein Kampf um das überleben. Das überleben ohne ihn. Ohne ein UNS.

Wir verlieren alle Menschen in unserem Leben. Sie sterben, sie nehmen einen anderen Weg als wir oder man verliert sich auf dem Wellengang des Lebens. Man kann sich an manchen Personen festhalten, allerdings wird man nie wissen ob es der Partner auch macht. Es ist in jeder Beziehung ein geben und nehmen. Wenn man sich verloren hat merkt man erst was man an dem anderen hatte. Heute ist Sternschnuppennacht und ich blicke in den Himmel und wünsche mir nur einen Tag mit Dir. Ich will antworten. Ich will dich noch einmal riechen…mit dir tanzen und mein ICH zurück das du in den Himmel genommen hast. Ich kann ihm keinen Vorwurf machen, weil ich weiß wie es sich anfühlt, wenn die ganze Welt scheinbar gegen einen ist und man sich nicht mehr findet. Wenn man sich selbst fremd ist, weil man verloren hat. Man hat verloren was einen früher so mit Leben gefüllt hat.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, als ich mich verloren habe. Ich habe mich zum ersten Mal verloren, als mir mein Körper genommen wurde ohne das ich es wollte. Ich war eine leere, stumme Hülle. Jegliches Gefühl und Selbstwert waren verschwunden. Ich war ein niemand. Ein Stück Dreck und jeder der mich anschaute wusste was mit mir passiert war. Natürlich wusste nur ich was mir passiert war. Ich versuchte und versuche mir heute noch die Schuld dafür zu geben. Ich habe die Kontrolle über meinen Körper verloren und meine Stimme. Wieso habe ich nichts gesagt? Ich wollte es nicht wahrhaben. Ich habe mich gesucht, weil ich nicht mehr wusste wer ich war und wer ich sein wollte….Schmerzen haben mich fühlen lassen.Wollte ich überhaupt noch sein? Wir verlieren uns auf unterschiedlichste Art und Weise im Leben.

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Das Thema wurde gerade wieder sehr präsent, weil es mich eingeholt hat. Es hat nicht schon gereicht meinen Partner in Crime zu verlieren sondern ich sollte noch einmal mehr lernen, dass man scheinbar niemandem vertrauen kann außer sich selbst. Kann ich mir selbst überhaupt vertrauen, wenn ich es keinem anderen kann?

Ich habe einen Fehler gemacht. Ein Fehler, der mich unglücklich macht. Der mich verloren wirken lässt, zerbrechlich und enttäuscht. Man lernt immer wieder neue Leute im Leben kennen und die Chemie stimmt. Der Humor ist auf einer Wellenlänge und auch die Menschlichkeit –  mindestens zu Beginn. Ich habe jemanden kennengelernt und es ging bei einigen Gesprächen sofort um das eingemachte. Nein, nicht um Marmelade sondern um Sex. Ich bin offen was meine sexuelle Orientierung angeht und wo meine Grenzen sind. Ich weiß was ich will und was ich von meinem Partner erwarte.

Eines Abends habe ich mich mit dieser Person getroffen und sein Kumpel war auch dabei. Ich bin bei solchen Treffen immer etwas skeptisch, weil ich nie weiß wie Kerle auf mich reagieren. Meine Sorgen waren unbegründet und wir hatten eine gute Zeit. Am Ende der Nacht eine zu gute Zeit. Wir hatten etwas miteinander und wollten es sogar wiederholen. Ich habe dieser Person vertraut. Vertraut von ganzem Herzen. Er hätte alles von mir haben können…mein Herz, meine Freundschaft und meine Loyalität. Jetzt sitze ich hier und habe sie verloren. Ich habe die Person verloren ,obwohl er das nie wollte. Er will mich nicht verlieren und es sollte nichts kaputt gehen, allerdings ist alles kaputt. Er hätte Respekt für mich und würde mich hübsch finden. Alles Lügen, oder? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur wie es sich anfühlt etwas mit einem Menschen zu haben, dass man nicht will. Wie man sich danach fühlt und was es mit einem macht.

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Wenn der Mensch, dem du vertraut hast etwas über dich erzählt, Tatsachen völlig falsch wiedergibt und bewusst Texte manipuliert bzw. löscht um in einem anderen Licht angesehen zu werden macht mich das traurig. Jeder Träne, die geboren wurde aus dem Schmerz macht mich nicht zum Schwächeren Teil des Problems sondern zu dem Starken Part. Ich stehe zu mir und kann meine Gefühle zeigen auch wenn ich an mir selbst zweifel und es mich tief enttäuscht. Enttäuscht es mich das ich ihm vertraut habe? Ja! Ich habe mich quasi nackt gemacht und musste es vor völlig fremden noch einmal. Er weiß fast alles von mir. Er weiß was mich verletzt und genau diese Karten spielt er nun um meine Wunden aufzureißen und mich verbluten zu lassen. Um einen Fehler zu machen gehören immer zwei Personen dazu…vor allem wenn es um eine Blowjob geht. Wir haben uns versprochen das es niemand erfährt und ich habe bis zuletzt geschwiegen, allerdings werde ich mich nicht beschuldigen lassen irgendwas gegen den Willen gemacht zu haben. Ein Mann, der einen Kopf größer ist und zu mir sagt das Gespräch macht ihn so geil und sein Shirt hochhebt um zu demonstrieren das er keinen Sixpack hat, zeigt eindeutig von welcher Seite es ausging. Nicht zu vergessen – das in den Arm nehmen vor einem Fenster…ach und das „FUCK IS DAS GEIL!“- Gestöhne. #sorrynotsorry

Ich kann nicht genau sagen wie es sich anfühlt von anderen Leuten auf sowas angesprochen zu werden und plötzlich die Person in einem ganz anderen Licht zu sehen. Die Personen für die man alles getan hätte, weil man dachte man kann ihr vertrauen und sie weiß es zu schätzen. Man kann flüchten vor einem „Fehler“, allerdings nicht vor seinen Gefühlen oder Fantasien. „Ich hab daran schon seit Freitag gedacht, als wir drüber geredet haben“ – er wird immer wieder daran denken. Man kann mit fairen Mitteln kämpfen oder eben wie er mit Lügen. Lügen haben am Ende kurze Beine oder sie ficken den Ehrlichen Teil und bringen ihn ins Grab. Ich habe mal wieder vertraut und mir wurde mein Herz raus gerissen und auf mich gespuckt. Es ist ok nicht zu wissen was man will, allerdings bringt es nichts davor wegzulaufen oder andere Menschen schlecht zu behandeln. Du solltest das eigentlich wissen. Deine Freundin besitzt dich nicht und wenn du ein wenig Rückrat hättest würdest du dir auch nicht vorschreiben lassen was du zu tun hast.

Wir wollten eine Freundschaft aufbauen. Wir wollten schreiben. Doch jetzt kannst du mir nicht einmal mehr richtig in die Augen sehen. Die Enttäuschung nimmt mir jeden Tag aufs neue die Luft zum atmen. Diese unglaubliche Wut und gleichzeitig das Verlangen nach ihm ist aufreibend. Ich will ihm so viel sagen und darf es nicht.

„Ich will dich nicht verlieren Ratho!“

Um uns zu verlieren hätten wir uns erst finden müssen…doch es tut nicht weniger weh zu wissen dich nicht an der Seite zu haben.

Du hast mich verloren. Ihr habt mich verloren und irgendwann verlieren wir uns alle. Wir verlieren uns alle um irgendwie wieder zueinander zu finden um es vielleicht besser zu machen. Die Fehler anders zu begehen und andere gar nicht erst zu machen. Ich habe mich nackt gemacht und die letzten zwei Wochen waren wie ein Kreuzweg für mich. Meine Wunden bluten immer noch und ich frage mich ob der Schmerz des Verlustes nachlässt oder ob es mein Lebensweg ist. Ein Weg ohne viel Mut und doch mit soviel ungeteilter Liebe.

Ein Eintrag über das verlieren. Von mir an mich. An Euch!
Ratho

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Menschenmarionetten

Hey meine Lieben,

ich habe mich lange nicht mehr gemeldet, weil ich um ehrlich zu sein nicht wusste wie ich meine Gefühle in Worte fassen soll. Meine Einträge wären gefüllt mit Hass und Verletzlichkeit gewesen und das wollte ich nicht.
Ich habe gerade auch eine Mitten ins Gesicht bekommen per WhatsApp-Nachricht…aber das soll nicht das Thema sein. Enttäuschungen gehören doch zum Leben dazu.

Heute geht es um Menschenmarionetten, die versuchen keine eigene Meinung zu haben damit sie dazu gehören und Freundschaftsbeben.

Kennt ihr das Gefühl plötzlich niemanden mehr zu verstehen oder selbst nicht mehr verstanden zu werden? Wenn sich plötzlich die Menschen um einen herum in Monster verwandeln und man sich die Frage stellt „Waren diese Fratzen schon immer so?“. Man fängt an mit sich selbst zu kämpfen, seinen eigenen Charakter in Frage zu stellen und sucht die Fehler bei sich. Ich denke ihr wisst genau von was ich spreche.

Menschenmarionetten. Marionetten ihrer selbst, ihrer Probleme und ihrem Versuch vor sich selbst zu fliehen. In meinem Freundeskreis ist gerade das große „Krabbeln“ ausgebrochen. Jeder packt langsam aber sicher seine Sachen und zieht in seine eigene Welt. Sie verlassen Freundschaften um sich zu finden. Sich zu finden? Alleine? Klingt logisch, oder?

Sie wenden sich ab von Menschen, die ihnen jahrelang zur Seite gestanden haben und immer ein offenes Ohr gehabt haben. Sie melden sich plötzlich nicht mehr und treffen Aussagen wie „Ich stehe im Vordergrund!“. ICH! Ok, du stehst im Vordergrund. Ich musste mich auch erst selbst finden, allerdings habe ich deshalb keine Menschen von mir gestoßen die mir in den dunkelsten Zeiten beigestanden haben. Eine Freundschaft zerbricht und am Ende bleibt bei der einen Seite nur die Hoffnung, dass man seinen besten Freund/Freundin nicht für immer verloren hat.

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Aus einer Gruppe werden Einzelkämpfer. Egomanen. Die ICH-Gesellschaft, die bewusst gefördert wird und anscheinend schon mit in die Wiege gelegt wird. Es dreht sich alles um „MICH“- was mit den anderen ist? Ist scheiß egal. Egoistisches Handeln, nur einen Willen und am Ende des Tages die Suche nach Glück. Wird man alleine glücklich? Wird man glücklich, wenn man immer seinen Willen bekommt? Wächst man im Leben an Erfahrungen, wenn man sich nie für etwas anstrengen muss oder diskutieren? Meiner Meinung nach nicht….Schauen wir uns doch mal in unserem eigenen Umfeld um – Du musst ehrlich zu dir sein und deine Augen öffnen. Man hat mindestens 5 solcher Egoisten im Freundeskreis und geht Konflikten gekonnt aus dem Weg.

Es gibt bei diesen Menschen nur eine Meinung. Stimmt, Ihre Meinung. Cest la vie. Schönes Leben. Ciao.

Ich bin eine Person, die eigentlich immer versucht es jedem Recht zu machen und jeden glücklich sehen möchte. Das ist ein Fehler! Wie ich euch bereits in meinen letzten Einträgen erzählt habe…bin ich dadurch ziemlich auf die Fresse gefallen und versuche mein Verhalten, meine Gewohnheit zu ändern und aus meinen Fehlern zu lernen. Im Moment noch ziemlich erfolglos. Ein bisschen Egoist schadet nicht – Getreu dem Motto „ein bisschen Bi schadet nie!“. Will ich so sein? Dazu habe ich noch keine Antwort.

Bei uns entzweien sich gerade sämtliche Personen und ich habe das Gefühl, als würde es ein kleines Beben geben und neue Freundschaften finden sich um im Leben weiterzukommen. An jeder neuen Person in deinem Leben lernst du automatisch mehr über dich und dein Leben. Ich habe wie bereits im letzten Blog geschrieben endlich einen neuen Job begonnen und habe wunderbare Kollegen und Kolleginnen. Ich habe nach Jahren das Gefühl, dass ich ein wenig angekommen bin auf meiner Reise. Auf einer Reise voller Ups and Downs. Manche Personen versuchen sich in einem neuen Umfeld anzupassen – sie wollen dazu gehören. Krampfhaft. Die eigene Meinung verschwimmt mit der Masse, weil man gut dastehen will und nicht das einzigste Einhorn in einer Kuhherde sein möchte.

Der Mensch ist ein komisches Wesen. Wir wollen Freunde, weil wir nicht allein sein wollen. Wir wollen unseren Willen durchsetzen ohne Kompromisse. Wir wollen geliebt werden und sobald man das Wort „Liebe“ jemanden ins Gesicht sagt ist alles vorbei. Egoistisch zu sein bringt einen weiter, allerdings macht es sicherlich nicht glücklich. Kommen wir aber zu dem kleinen „Freundschaftsbeben“ zurück und zu der Tatsache, dass am Ende jeder angekrochen kommen wird. Ist es nicht so? Wenn man nicht gebraucht wird kann man auch links liegen gelassen werden aber wehe es gibt ein Problem. „Hallo, tut mir leid das ich mich nicht gemeldet habe…Hatte soviel zu tun…!“ – Fuck you! Machen wir aber nicht alle den Fehler und geben nochmal eine Chance nur um ein paar Wochen zu sagen „Ich bin so dumm!“…?

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Hallo i bims 1 Ratho von Chancengeber .

Eine Freundin und ich gestehen Typen unsere Gefühle und werden einfach abgespeist. Ok, ich wurde gar nichts. Ich bin Luft und werde ignoriert. Sie wurde mit einem Satz aus seinem Leben gestrichen. #schöneslebendankeciao# Ich frage mich wirklich ob man nach 7 Jahren sagen kann man kennt einen Menschen. Im Moment kommt es mir so vor, als würde ich niemanden kennen und manchmal hab ich auch keine Lust mehr solche Menschen zu kennen. Es ist eigentlich wie ein Lieblingsessen (woah Rahmschwammerl mit Semmelknödel). Du liebst es, du kannst es immer essen und plötzlich aus dem Nichts könntest du nur noch kotzen. Ja, so kann man es beschreiben. Du blickst in vertraute Augen und plötzlich ist da nichts mehr. Leere.

Ich bin ein Mensch, der sich bei Problemen oft zurück zieht und alleine sein will. Ich möchte niemanden belasten, allerdings frisst einen das innerlich irgendwann auf. Müsste ich dann nicht eigentlich dünner sein? Hmm, Fragen über Fragen! Mein bester Freund ist immer da…und halt manchmal nicht. Wir hatten und haben auch Zeiten an den ich ihn in Ruhe lasse, weil ich nichts mit ihm anfangen kann. Er ist dann wie dieses Lieblingsessen das von heute auf morgen nicht mehr schmeckt. Das Umfeld in dem sich Freunde bewegen färbt auch manchmal ab. Wenn alle so sind kann das ja nichts schlechtes sein. Egoisten unter sich – aber sie sind ja alles so gute Freunde.

Die Probleme werden zu groß und schwubs sind Menschen nicht mehr fähig eine Konversation zu führen sondern verschanzen sich irgendwo alleine. Alleine? In manchen Fällen versuchen sie es nur so erscheinen zu lassen. Den man kann besser abschalten, wenn kein Freund dabei ist der versucht zu helfen. Man betrinkt sich lieber von Montag bis Sonntag jeden Abend und zieht sich alles möglich rein – aber man hat kein Geld. Widerspruch in einem. Für die wirklich wichtigen Dinge ist kein Geld vorhanden und keine Zeit! Für andere Sachen ist alles in Maßen da oder es wird irgendwie möglich gemacht. Ich hatte eigentlich auch kein Geld und habe dem Kerl alles gezahlt nur um ihn glücklich zu machen. Ihm Wertschätzung durch Geschenke und Nähe zu zeigen war ein sehr großer Fehler.

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Ich glaube ich bin nicht alleine mit meinen Erfahrungen oder mit meinen Sichtweisen, oder? Man wird ausgenutzt, weil man gutmütig ist und ist dumm dazu. Man glaubt immer an das Gute in einem Menschen und dann sticht er doch von hinten ab und lässt dich elendig verbluten. Während du blutend am Boden liegst und du stirbst macht er sich ein schönes Leben und ist schon auf der Suche nach dem nächsten Opfer. Er ist quasi ein „EGO-Killer“. Am Ende wird er ganz alleine auf der Welt sein, weil er alle Menschen aus seinem Leben entfernt hat und vertrieben. Doch was macht nun der Egoist ganz alleine? Glücklich und Zufrieden sein? Hmm, ich kann es mir nicht vorstellen. Jetzt hat er zwar alles kann aber auch zu keinem mehr zurück kommen. Meine ehemalige beste Freundin hat sich dieses Monat auch gemeldet. Sie will sich mit mir treffen. Alles klar! Wisst ihr wieso? Sie ist jetzt wieder alleine. Sie ist Single…die Arme! In ihrer Beziehung durften wir uns nicht mehr sehen und das wollte sie auch nicht und fand mich ganz furchtbar, als ich ihr meine Meinung dazu gesagt habe.

Die Menschen kommen alle wieder angekrochen, wenn sie irgendwann allein dastehen und sich an Dich erinnern und wie schön die Zeit war. Du hast etwas gegeben einen Austausch an Meinungen, Nähe, Geborgenheit eine Freundschaft und ein reines Herz. Doch manchmal ist es dann eben zu spät und die egoistische Menschenmarionette muss zurück zu Vorstellung. Zur Vorstellung ihres eigenes Stückes „Auf der Suche nach Empathie!“.

Euer Ratho

Wo bist du und wer warst du? (Poesie)

Hallo ihr Lieben,

gestern Nacht kamen mir folgende Zeilen in den Sinn und ich dachte, ich teile sie mit euch…! Herz-zeilen und ein kleiner Abschluss zu meinem letzten Eintrag!

Euer Ratho =)

du hast mich benutzt,
hab an ein UNS geglaubt,
du hast mein leben mitgelebt,
hab dir mein herz geschenkt,
bitte mach es nicht kaputt,
doch im augenblick bin ich herzlos,
hast mich entsorgt,
mich verbrennen lassen,
in den flamen einer freundschaft,
gebaut auf liebe und zweifeln,
in den tiefen eines problems,
steh nackt in der kalten nacht,
wollte hängen um den sternen nah zu sein,
um den schmerz zu vergessen
habe dir blind vertraut,
wir waren uns so nah,
jetzt bist du ein kalter fremder,
selbst die nähe zwischen uns ist geflohen,
aus Angst und Unsicherheit,
du warst mein Ruhepol,
die starke schulter,
die mich festhielt,

anfangs war alles so leicht,
wenn etwas passiert sollte es keiner wissen,
du warst eng bei mir,
immer auf engstem raum,
deine blicke trafen meine,
die menschen spürten eine aura,
eine enge verbindung zwischen zwei menschen,
manche tauften es liebe,
da hatten wir noch keine probleme,
ich sei etwas besonderes,
du warst es für mich,
wollten uns nie verlieren,
doch du hast meine hand losgelassen,
bin wie ein kartenhaus zusammengefallen,
du verstehst mich nicht,
du veränderst dich,
du bist icht mehr der,
für den mein herz seine rüstung abgelegt hat.
weißt du wer du bist?

du wirst es nie verstehen,
hast mich ausgenutzt,
schritt für schritt überwinde ich die tiefe wunde,
aus enttäuschung und hass,
wollte dich in meinem leben haben,
dich unerbittlich lieben,
du und ich waren uns,
doch jetzt hast du mich verloren,
wir sind alleine,
hast mich einfach ausgetauscht,
doch ich hab tausend fragen,
an dich und unsere zeit,
wieso bist du plötzlich so zu mir?

rathosdiary.2017.mai.

FACEBOOK – LIKE? KLICK HIER =)

Ersatzteil Ratho – #Realtalk

Hallo meine Lieben,
ich bin mal wieder zurück aus meinem Schneckenhaus…Sorry! Ich hoffe ihr habt alle wunderschöne Sonnentage gehabt und habt ein schönes Wochenende!

Eigentlich wollte ich diesen Eintrag „Realtalk 2.0“ nennen, allerdings wird es nicht wirklich ein REAL-Talk sondern ein einfühlsames, ehrliches und kritischer Zerstörungseintrag! =) Hello – I`m BACK! Ich habe bei Facebook ein kleines Experiment gemacht und will dazu euch etwas erzählen…über eine persönliche Enttäuschung und wie immer mein Leben!

PS: Ich hab einen neuen Job…und werde Dekofee! Applaus – eine fette Fee =)

Fangen wir mal an Licht ins Dunkle zu bringen…! Ich habe offen über das Thema „Depression“ geschrieben und habe viel Feedback und Fragen dazu bekommen…Leider, kann ich euch wirklich nur meine eigenen Erfahrungen weitergeben und hoffen das ich euch damit ein wenig helfen kann. Die letzen Wochen hab ich mich ein wenig mit der Netflix- Serie „13 Reason why – Tote Mädchen lügen nicht“ beschäftigt und mich vor einen Spiegel gesetzt. Es gab eine Zeit in der ich mich nicht wirklich „gefühlt“ habe, als wäre ich leer. Ganz leer. Die Serie handelt von einem Mädchen das Suizid begeht um aus ihrem Leben zu entfliehen und nimmt 13 Kassetten mit den Gründen auf.

13 Reasons Why – Du brauchst Hilfe? Hier findest du sie…KLICK HIER!

In meinen Social-Media Kanälen wurde die Serie gehyped ohne Ende. Jeder hatte eine Meinung und jeder war besser und würde plötzlich den anderen Menschen offener und nicht selbstgerecht entgegen treten. Gut zu wissen – Ich dachte ich probiere das einmal aus. Auf Facebook habe ich meine Gefühle in meinen Status gepackt und war wirklich ziemlich verletzt zu dieser Zeit und um ehrlich zu sein, bin ich das immer noch. Es hat keinen interessiert. Kein einzigster meiner Freunde hat wirklich nachgefragt was los ist….Mein bester Freund weiß und wusste was in meinem Leben passiert und konnte/kann mich verstehen. Leute, ich sag euch das ist wirklich schwer…!

Ich habe nach Hilfe gebeten, weil ich beispielsweise Geld gebraucht habe. Vor ein paar Jahren hat mir jemand folgendes gesagt: „Du kannst immer zu mir kommen, egal was passiert!“. Wir kennen doch alle diese Floskeln und am Ende steht man wie in meinem Fall dann doch alleine da. Ich habe zu diesem Zeitpunkt keine Hilfe gebraucht wollte es aber einfach mal ausprobieren. Ich habe ihm geschrieben und gefragt und es kam keine Antwort – dafür kam aber von einer anderen Person eine Antwort. Von einer Person, die Ihn kennt und ihm jahrelang auf der Tasche lag. Er schrieb mir folgendes….

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Er muss sich damit ja auskennen. Wer Pornos dreht und sonst auch überall den Schwanz reinhängt und einen Sugar-Daddy hat! #oops 

Ich soll also auf den Strich gehen um Geld zu bekommen. Im ersten Moment war ich wirklich geschockt…Ich bekomme von einem ehemaligen „Jugend-Pornodarsteller“ so eine Antwort und nicht einmal von der Person, die ich gefragt habe. Danach wurde ich eigentlich eher enttäuscht über den fehlenden Respekt mir gegenüber und der Situation. Was wäre gewesen, wenn ich wirklich Hilfe gebraucht hätte und allein gewesen wäre. Mein Leben sowieso schon überhaupt nicht mehr mit Lebensmut gefüllt gewesen wäre…?! Meint ihr wirklich das man dann noch vertrauen in andere Personen hat? Das man wirklich nach Hilfe fragen würde, wenn es einem schlecht geht? Ich denke nicht! Plötzlich ist man in einer Ausnahmesituation und man fühlt sich im Stich gelassen von jedem und allem. Wertlos.

Was mich auch gewundert hat war folgende Nachricht..

„Deine Statusmitteilungen ziehen mich runter und ich werde dich, als Freund löschen!“

Gut, dann Ciao – Adios – Tschö mit Ö! Man könnte einfach mal nachfragen was los ist? Ratho, was is los bei dir? Nein, wir setzen uns nicht mit anderen Menschen auseinander und schon gar nicht wenn es auf Seiten wie Facebook, Instagram oder Snapchat ist. Es zählen nur likes und schöne Bilder. Ein Mensch besteht aus soviel mehr und manchmal hilft schon eine kleine Frage um ein Leben zu retten oder sich willkommen zu fühlen. Menschen sollten erkennen, dass sich nichts durch eine Serie ändern wird und sicherlich auch nicht durch diesen Eintrag, allerdings kann man vielleicht ein kleinen Lichtblick geben. Jeder sollte bei sich selbst anfangen und ich muss auch an mir arbeiten! Ich weiß wie es ist in vielen Situationen sich nicht geliebt, willkommen, ausgegrenzt, unverstanden und wertlos zu fühlen.

Wir denken immer alles besser zu wissen über andere Leute und ihr Handeln – ist es nicht so? Klar, verurteile ich hier in meinem Eintrag auch so einige Leute, weil ich es nicht verstehen kann wie man etwas feiert und die WICHTIGKEIT der Message nicht versteht. Aber lassen wir mal dieses Thema und schlittern in das nächste….Ganz genau – the liar.

Die letzten Wochen habe ich ja immer von einer Person geschrieben, die ich kennengelernt habe und die ja soooo toll ist.Ja, er ist toll! In meinen Augen war er toll und ich habe es in die Welt hinaus geschrien bzw geschrieben. Er ist eigentlich immer noch toll und heiß – vor allem heiß! Wie ihr gemerkt habt habe ich mich ein wenig zurückgezogen und das hat immer einen emotionalen Hintergrund oder einfach die Arbeit! =) Gut, von der hatte ich ja in letzter Zeit weniger. Kommen wir zurück zu den Emotionen. Gerade in diesem Moment kochen sie… – Explosionsgefahr! Ich habe ihn auf meinem Blog angepriesen wie noch niemanden und jetzt musste ich feststellen, dass ich wirklich dumm war. Ihr wisst nicht was ich meine? Lest hier nochmal über mich den Regen und „the Liar“. Einfach Klicken ❤

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Ich habe einer Person zu 1000% vertraut und das auch noch blind. Ich habe ihm mein Herz geschenkt und ein Zuhause für einen Monat, weil ich wollte das es ihm gut geht. Mein Problem ist wirklich, dass ich mich immer aufgebe für die andere Person und immer möchte das alle um mich herum glücklich sind – Ratho wo bleibst du? Hmm, ich bleib am Standstreifen stehen und warte auf den nächsten Anhalter! Wisst ihr…ich hab mich ein wenig verloren in meinen Gefühlen zu Ihm und jetzt wurde mir einiges klar. Mir wurde einiges klar und ich habe für einen Moment die Bodenhaftung verloren und hatte keinen Mut mehr mein Leben zu leben, weil ich so enttäuscht war. Wo wir wieder bei dem Thema angekommen wären von gerade eben…Eine Frage ändert oft alles! Behandelt euer Gegenüber so, wie ihr auch gerne behandelt werden wollt!

Er und Ich haben seit Februar eigentlich jeden Tag gemeinsam verbracht und es war etwas zwischen uns, allerdings konnte man das nicht wirklich beschreiben. Eine Anziehung – eine sexuelle Anziehung. „Wenn etwas passiert muss das unter uns bleiben!“ – Klar, gerne mach die Hose auf! =) Es ist nie etwas passiert und ich denke wird es auch nicht. Ich habe mich vor ihm nackt gemacht…Keine Panik – nur gefühlsmäßig! Seit meinem Ex habe ich keinen Mann mehr so viel Hoffnung, Zuneigung und Nähe geschenkt….weil es alles so anders war. Er hat mir ein Gefühl gegeben, dass ich lange nicht mehr gespürt habe und in seiner Gegenwart fühl ich mich auch immer noch wohl. Ich verliebe mich nie einen Heterosexuellen Mann, weil ich davor viel zu viel Respekt habe und man sowas auch nicht macht. Das ist mein Grundsatz! Bei ihm und mir war das aber anders….es ist einfach was zwischen uns. Nein, das bilde ich mir auch nicht ein unabhängig voneinander wurde ich angesprochen ob er mein Freund ist oder „Wo is eigentlich dein Freund?“…. Witz des Tages, oder? Welcher Freund?

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Ihm alles von mir zu geben und auch sein Leben auszurichten war ein großer Fehler. Ich wäre etwas besonderes und er würde nie mit mir eine Beziehung gehen, weil er Angst hätte mich zu verlieren! Ok, cool ich denke du hast mich verloren! Wieso? Hmm, wisst ihr manchmal wird man einfach nur benutzt und dann weggeschmissen.(Also er hätte mich schon mal benutzen können – so ist es ja nicht^^) Ich war anscheinend gut genug für ihn, als er noch keine eigene Wohnung hatte. Ratho war immer da…und hat ihn abgeholt und natürlich auch geholfen. Ich dachte er wäre etwas besonderes. Leute, überlegt euch gut ob ihr euch gleich öffnet und ob die Person es wirklich wert ist sonst seit ihr am Ende die einsamen Seelen.

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Die Enttäuschung sich in jemandem so getäuscht zu haben und die Person auch noch so sehr zu mögen und anziehend zu finden ist tödlich. Im wahrsten Sinne des Wortes. Es hat sich angefühlt, als würde ich sterben. Plötzlich war ich wieder am Anfang und einfach nur leer. Ich habe geweint und war so sehr damit beschäftigt ihn trotzdem in Schutz zu nehmen, dass ich gar nicht gemerkt habe wie wenig ich mich schätze. Ihr wisst was ich mein, oder? Wir haben früher jeden Tag geschrieben es kam eine Nachricht am Morgen und eine „Gute Nacht“-Nachricht am Abend. Wir haben uns täglich gesehen und Zeit miteinander verbracht und plötzlich bricht so ein großer Teil weg und man vermisst es. Ich werde zickig und suche den Fehler immer bei mir….Genau das ist oft der Fehler!

Wenn Männer, Freunde, Frauen, Kollegen dich nicht zu schätzen wissen dann musst du deinen eigenen Wert erkennen und einfach gehen. Emotional musst du mit diesen Menschen abschließen und deine Mauern wieder aufbauen, die dich beschützen. Ich würde ihm gerne schreiben und ihn sehen, weil ich ihn vermisse. Er ist dran, wenn ich ihm wirklich soviel bedeute und ich wie ein Bruder für ihn bin. Würdet ihr euren Bruder so behandeln? Ihn einfach fallen lassen und ihn belügen? Hmm, ich denke nicht! Wir wollten immer ehrlich zueinander sein und dann kamen die Lügen und er hat mich Stück für Stück mehr verletzt. Ich habe ihm natürlich immer verziehen! Wieso? Mein Herz wollte es…und mein Körper seine Nähe spüren. Ich würde ihm wünschen ein Mädchen zu finden, dass ihn nur ein wenig so liebt wie ich es getan habe. By the Way – ich erwarte nicht das er mich liebt! Ich finde es nur erstaunlich wie unser Umfeld uns beide ansieht und wahrnimmt.

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Ich muss sagen ich wurde noch nicht oft so enttäuscht und ich bin auch nicht einfach zu enttäuschen. In mein Leben kommen nicht viele Menschen bzw. nicht viele erhalten einen Wert oder einen Platz in meinem Herzen. Mein Herz war am Montag Nacht so schwer…das es nicht mehr schlagen wollte. Nach all den Tränen und den schwarzen Gedanken wusste ich das ich mich lösen muss. Gelöst habe ich mich und mittlerweile frage ich mich wieso ich ihn eigentlich geliebt habe. Ich denke ich liebe ihn immer noch…aber nicht mehr wie vorher. Menschen verändern sich und er hat sich innerhalb von 1 Monat in das komplette Gegenteil verwandelt in das ich mal vertrauen hatte. Wer mit Menschen so umgeht kann nicht lieben oder geliebt werden. Man sollte keine Menschen wie ein Stück Dreck behandeln, wenn sie zu jeder Tag und Nacht Zeit für einen da sind und 90 km fahren um 5 Minuten nach einem zu sehen.

Wisst ihr….das Experiment und meine Erfahrung in den letzten zwei Wochen hängen irgendwie zusammen und ich habe gemerkt, dass Liebe und das Leben ein ständiger Kampf sind. Ok, vielleicht kein wirklicher Kampf aber immer eine Reise. Eine Reise in der wir uns manchmal verlieren und die wahren Gesichter hinter den tollen Bildern zu sehen bekommen. Eine Reise die uns stark macht und manchmal unseren Lebensmut raubt. Eine Reise auf der wir unerbittlich liebe und vor Enttäuschung in uns selbst ertrinken. Wir sollten besser zuhören und unser Wort halten um andere Menschen nicht zu verlieren. Aus vielen kleinen Situationen wird plötzlich der eine große Kurzschluss und jeder fragt sich am Ende – Wieso ist das passiert? Vielleicht hätte man etwas ändern können oder einfach mal fragen….

Weißt du eigentlich was du willst oder versucht du grad vor dir selbst zu fliehen und veränderst dich deshalb so?

In diesem Sinne meine Lieben =)
Ratho

 

Fake Happy

Du hast meine mauern eingerissen,
hast mich nackt gemacht,
gezeigt das ich jemand anderen lieben kann,
hast mich in deine welt entführt,
mir deine hand gegeben,
gemeinsam haben wir unser chaos sortiert,
wie soll ich ohne dich noch leben?

deine augen sind der schlüssel ins paradies,
wir verlieren uns in der musik,
du bist der soundtrack meines lebens,
deine nachricht erfüllt mich mit mut,
lassen meine zweifel verschwinden,
du lässt mich geliebt fühlen,
wir gehen durch die tiefsten täler,
unsere herzen schlagen im gleichen takt,
du machst mich vollkommen,
ich hab den Hauptpreis in dir gewonnen…

du hast den schlüssel zu meinem herzen,
bist mit einer kiste eingezogen,
ich spüre dich,
selbst wenn du kilometer entfernt bist,
du bist für mich der schönste mann,
dein buchstabe permanent auf meiner haut,
wollen uns nicht verlieren,
oder haben wir uns dabei schon belogen?

dunkle schatten aus lügen verdunklen unsere freundschaft,
denkst ich merke es nicht,
würde am liebsten einfach springen,
anlauf nehmen,
dich aus meinem herzen schmeißen,
du bist so schmerzhaft,
doch aus uns ziehe ich kraft,
kraft um die kriege zu überleben,
dich zu lieben ist ein weltkrieg,

ich hab angst,
dass du plötzlich hinterm horizont versinkst,
deine haut meine nicht mehr berührt,
es kalt in meinem herzen wird,
unser feuer erlischt,
meine hässlichkeit hat dazugeführt,
das du deine kiste nimmst und gehst,
wir wollten noch soviel zusammen erleben,

kann mir nicht vorstellen wie du eine andere liebst,
lachst und eng umschlungen in die sterne siehst,
ich sollte in deinen armen liegen,
dein herzschlag spüren,
ich gebe alles für dich,
bis ich mich in allem verlieren,
auf der reise zu dir…
ein märchen ohne happy end,

nimm mich mit bis ans ende der welt,
damit die angst,
die unsicherheit hinter uns bleibt,
dachte wir wären verbunden,
wären uns so nah,
doch die zweifel sind immer da…

du weißt nicht was du willst,
du bist abweisend und kalt,
doch das ist ein offenes kapitel,
du bist der mann den ich will,
siehst aus wie ein äffchen wenn du aufwachst,
erfreust dich über kleine dinge,
du hast mir meine welt in farbe zurück gegeben,
jedes tattoo an deinem körper begehre ich,
als wärst du der einzigste auf der welt,
vielleicht bist du es auch…

nimm nochmal meine hand,
bevor du mich wieder belügst,
das einzigste was ich will,
ist in deinen armen einzuschlafen,
ob sich meine mühen gelohnt haben,
um dich glücklich zu sehen,
um mich zu verlieren,
dachte ich wäre bei dir angekommen…

hab dir alles präsentiert,
mein herz von den mauern befreit,
doch du wolltest es nicht beschützen,
kannst damit nicht umgehen,
dass ich dich wunderschön finde
dich immer bei mir haben will,
wahrscheinlich wirst du mich verlieren,
werden umwege gehen,
um am ende voreinander zu stehen…

ich habe dich vermisst,
nach einer woche des schweigens,
jeden morgen checke ich meine profile,
doch es ist nichts von dir zu finden,
sehe wie du dich befreundest,
irgendwelche bitches,
in den momenten bist du so weit weg,
aus partner in crime wird ein fremder

dich mit jemand anderen zu sehen,
macht mich unglücklich,
denn ich weiß ich muss deine hand loslassen,
alleine weitergehen,
doch will ich das ohne dich?
stein für stein,
baue ich meine mauern wieder auf,
dein verhalten verletzt mich,
weil du nicht weißt was unerbittliche liebe heißt

hast nach nähe gesucht,
doch beim falschen gefunden,
weißt nicht was richtig ist,
ist es doch alles so neu für dich,
wir stehen an einer kreuzung und finden den richtigen weg nicht,
lass uns gemeinsam gehen,
sonst sind wir allein,
in einer welt voller schatten,
haben in uns etwas besonderes gefunden,
also halt mich fest und schätze meinen wert,
denn sonst verlierst du mich,
und ich meinen traum von einer zukunft mit dir.

r.lang mai 2017

Regen und „the Liar“

Es regnet, es ist kalt und ich fühle mich um ehrlich zu sein einsam. Wieso ich mich einsam fühle? Hmm, ich weiß es nicht.

Ich habe das Gefühl keiner versteht mich und selbst die Menschen, die es versuchen kommen nicht mehr an mich heran. Es ist so viel Gefühl in mir, dass mir die Luft zum atmen fehlt. Ich schau in den Himmel und sehe grau – graue Wolken. Die Tropfen berühren mein Gesicht und mein Blick wird unklar. Ich versuche stark zu sein. Stark zu sein bedeutet auch zu fallen und vielleicht schafft man es plötzlich nicht mehr etwas gutes zu sehen. Würdet ihr mich vermissen?

Ich frage mich ob DU mich vermissen würdest? Wir distanzieren uns und sind uns dann doch nah….Mein Handy ist mein ständiger Begleiter in der Hoffnung eine Nachricht von dir zu bekommen. Du heißt „the Liar“ – deine Lügen haben mich Mauern aufbauen lassen und mich verletzt. Du machst es nicht bewusst aber du fliehst vor dem was zwischen uns ist. Ich rede von Männern um deine Reaktion zu sehen und du stehst auf und gehst. Du gehst weg von mir und der Situation, weil du nicht damit umgehen kannst. Ich kann dir sagen was ich möchte, allerdings nimmst du es nicht an. Du kennst sowas nicht. Du kennst keine Liebe, die über das eigene Herz hinausgeht. Meine Liebe ist wie ein Meer. Dein Meer.

Jeden traurigen Gedanke oder die Hoffnungslosigkeit in diesen Moment verstecke ich hinter einem lächeln oder einer bitchigen Attitude. Du kannst alles haben von mir. Dir soll es nie mehr an etwas fehlen. Doch mir fehlt etwas. Der Mut. Der Mut einen Neuanfang zu machen… Der Elan am Leben. Die ständigen Fragen und Zweifel wie es weitergehen soll treiben mich in die Enge und selbst das weglaufen macht es nicht besser. Ich fahr mit meinem besten Freund durch die Tage und Nächte und trotzdem bin ich gefangen in meinen Gefühlen, Gedanken und dem Hass. Dem Hass auf mich selbst und auf den Menschen, der mit allem durchkommt. Ich werde ihn nochmal Darth Vader nennen. Du hast einen Freifahrt-schein – doch du solltest nie vergessen, dass wir nicht auf einem Rummel sind. Es ist die Realität! Es ist das Leben, ganz genau mein Leben. Du hast es mir zur Hölle gemacht.

Ich bin gebrochen und bekomme das schmutzige Gefühl nicht von mir los. Was soll man tun, wenn man einfach eine Bestrafung will? Was soll ich tun? Ich bin in seinen Augen nichts wert, weil ich Männer liebe. Ja, ich liebe Männer! Ich liebe andere Menschen! Liebe ist wie immer ein Kampf. Es ist so als würde man um sein Leben schwimmen….Man schwimmt und schwimmt ohne das Ziel zu kennen. Du siehst eine Insel und kommst nicht hin. Ich dachte ich kann niemanden mehr so lieben wie meinen Ex-Freund. Die Tage ziehen an mir vorbei und ich merke wie sehr ich doch noch lieben kann. Ich würde Dir meinen letzten Tropfen Wasser in der Wüste geben damit du überleben kannst. Lieber sterbe ich, als das dir etwas passiert. Es klingt wahnsinnig. Bin ich wahnsinnig?

Ich wische mir meine Träne weg und schreibe weiter und muss feststellen, dass ich wirklich verrückt bin. Verrückt jemanden zu lieben, der es nicht einmal zu schätzen weiß. Eine Person, die nicht zu seinen Worten steht und zwanghaft nach einer Frau sucht. Lovoomeister! Ja, er wird glücklich werden. Er wird jemanden finden und sich verlieben. Was mache ich dann? Stehe ich daneben und schaue zu? Die Person wird ihm nie das geben was er bei mir gefunden hat. Das was er gern bei sich hat, allerdings nicht zugeben will. Die Blicke auf mein Handy und das erfragen von zwischenmenschlichen Beziehungen sind Zeichen, dass es ihm nicht egal ist. Soll ich bei dir bleiben oder in eine andere Stadt ziehen? Diese Frage stelle ich ihm und warte auf eine ehrliche Antwort. Kann er überhaupt ehrlich sein oder müsste er dann zugeben was in ihm vorgeht?

Menschen sehen andere Menschen und urteilen. Menschen sehen andere Menschen und finden sich sympathisch. Menschen sehen mich und Ihn und es ist immer das selbe Gefühl. „Zwischen euch ist etwas!“ – „Eure Blicke, seine Blicke…das Interesse!“ – „Wenn ihr in einen Raum kommt ist ein Liebesoverdose!“… Ich bin ein skeptischer Mensch und habe den Aussagen keinen Glauben geschenkt bis es nicht mehr anders ging. Egal wer und wo es wurde immer das selbe wiederholt. Mir ist kalt. Der Wind streicht meinen Rücken und meine Kerzen flackern in ihrem Schatten. Ist es der Wind oder die Angst vor dem Ungewissen? Du machst mich traurig….und am liebsten würde ich nichts mehr fühlen. Ich würde dich gern spüren. Wir halten Abstand auf der Couch und es fühlt sich schrecklich an. Ich will nah bei dir sein. Soll ich lieber nie mehr bei dir sein?

Es gibt immer schwarze Tage….Vielleicht ist heute einer! Vielleicht sollte ich darüber gar nichts schreiben, weil es die Menschen nicht verstehen. Mitleid anstatt Verständnis. Ich kann diese ständigen Floskel „Wie gehts dir?“ einfach nicht mehr hören. Interessiert es wirklich jemanden da draußen wie es einem geht? Jeder kämpft alleine in seinem Leben. Man muss scheinbar ein Egoist werden sonst geht man selbst unter. Ich gebe Menschen immer tausend Prozent von mir und erwarte eine einfache Umarmung oder Interesse an mir….und es kommt nichts. Sie nehmen und nehmen und lassen dich blutend nach einem Unfall liegen.

Wir waren auch wie ein Unfall. Plötzlich und Unvorhersehbar. Es war alles leicht und unbeschwert bis ich wusste mit was du umgehen musst. Ich wollte dich lachen sehen. Wir haben gleiche Vorstellungen von einer Beziehung. Du hast mich an der Hand genommen und mir gezeigt wie schon es sein kann. Unser Schweigen ist nicht unangenehm. Sollte ich für immer schweigen? Willst du deinen Weg alleine gehen? Ich starre schon wieder auf mein Handy und sehe das du online bist…! Meine Nachricht von letzter Nacht hast du nicht einmal gelesen. Ja, es verletzt mich. Ich warte auf eine Antwort von dir…auf ein „Hey!“ mit deinem Smiley. Wir haben uns Herzen geschickt, weil es normal war. Plötzlich ist da nichts. Ich rechtfertige mich für meine Gedanken und du für deine Lügen.

Lügen wir uns beide ins Gesicht? Sollten wir es einfach lassen? Sollten wir getrennte Wege gehen und uns einfach vergessen? Ich kann dich nicht vergessen. Ich vermisse dich schon, wenn du noch neben mir bist. Du bist ein Seelenverwandter und gleichzeitig ein Killer. Du killst meine Momente und tötest mein Herz. Du wolltest mich nie verletzten und hast es trotzdem gemacht. Du redest von Ihr, als deine beste Freundin! Wo ist deine beste Freundin, wenn es dir schlecht geht? Ich fahre 160 Kilometer nur um dich für 10 Minuten zu sehen um sicherzugehen, dass du keine Dummheit machst. Ich will dich kurz umarmen und dir meine Liebe schenken. Ich wollte mich nie verlieben und auf einmal ist es passiert.

Es macht mich traurig. Alles. Die Ungerechtigkeit, die Liebe, der fehlende Mut und die Zukunft. Es kommt mir vor, als würde alles unter einem Schleier liegen und niemand nimmt ihn weg. Wo und Wann ist diese Reise zu Ende? Wo ist die Kraft, die mich verlässt und für andere so stark ist? Ich sitze mittlerweile unter meinem Fenster und lasse den Regen auf mich fallen….Aus vielen Tropfen wird eine Pfütze, ein See und am Ende werden es Meere. Hmm, was wird aus meinen Gedanken? Wird es ein Ende oder ein Anfang? Wird es ein Happy End? Ich verliere mich in den Buchstaben und versuche zu spüren wie es mir geht.

Ratho