Weltkriegauslöser mit 6 Jahren

Hallo,

das ist vielleicht einer der Einträge, die nicht wiederholt werden können. Es ist zu nahe am Herzen. Meine Geschichte, meine Kindheit und Wünsche in Wörter verpackt.

Ratho

6 Jahre alt,
gib mir die Schuld bis heute,
all die Probleme,
ausgetragen auf meinem rücken,
wieviel kann ich tragen,
mit meinen 6 jähren,
hörte schreie,
türen knallen,
spüre bis heute den Kochlöffel auf meiner nackten haut,
aus jedem schlag,
wurde eine tiefe narbe in mir geboren,
bin der größte Fehler deines Lebens,
doch an manchen tagen,
wenn tränen nicht trocknen,
wünschte ich mir eine Mama,
doch wie immer war ich schuld,
an Weltkriegen,
einem unbefriedigtem Sexleben,
mangelnden sozialen Kontakten,
an dem Selbsthass der eure Körper regiert,
ich war ein Kind,
hätte mir Eltern gewünscht,
blickte aus meinem Fenster,
sah Familien wie gemalt,
20 jahre später,
fahre ich durch die nacht,
kämpfe gegen mich und den ständigen Selbsthass,
bin bis heute an allem schuld,
versuche meine Kilos zu verlieren,
essen war meine erste liebe,
wollte doch nur in den arm genommen werden,
ich war nie einfach,
doch mich als strafe zu ignorieren,
bringt bis heute meine Seele zum brechen,
fühl mich so ungeliebt,
allein mit mir auf dieser Welt,
Floskeln und versuche die Fehler vergessen zu machen,
sie machen mich weich,
doch innerlich ist der schmerz zu hart,
mama ich vermisse dich,
tag für tag,
papa,
du hast mich aufgenommen,
als ich wie ein Nomade floh,
war nirgends willkommen,
doch deine Tür stand auf,
gab bis zum 16 Lebensjahr schlage,
bis ich zurück schlug,
wir führen vergessene Gespräche,
sind völlig unterschiedliche menschen,
ich erinnere dich an Mama,
euer hass ist mein film,
es wird alles auf mich projiziert,
doch ich kann nichts dafür,
vielleicht werden diese Zeilen Bauteile eines perfekten Popsongs,
geschrieben von mir,
in der nacht mit Palo Santo,
als sich regen und meine tränen berührten,
ich mir die schuld gab,
an all den Weltkriegen,
an der Ungeliebtheit,
an meinem leben,
der Gedanke es zu beenden ist der schatten meines Wesens,
wieviel last kann ein Kind tragen,
6 jahre alt,
heute 20 jahre später,
sitze ich weinend hier und gebe mir noch immer die schuld,
so wie ihr es sagt,
bin in ein schwarzes loch gezogen,
mein Nachbar ist die frage nach dem sinn,
sinn des Lebens,
meiner Existenz,
der Sehnsucht nach liebe,
stumme schreie hört niemand,
diese Wörter werden gelesen,
doch verstanden werden sie nicht,
es ist das Biest,
das keiner versteht,
es spricht nicht mit jedem,
dafür schreit es mir täglich ins Ohr,
es ist Melancholie,
die ständige Traurigkeit,
der Strudel aus Einsamkeit und schuld,
die suche nach dem Ort wo man wahrgenommen wird,
willkommen in Melancholien,
klatscht in die Hände,
wir haben eine Antwort gefunden,
das wollte jeder,
ignoriert wird was ich will,
denn eigentlich bin ich nicht hier,
man kann mich sehen,
lästern und anspucken,
fassen wird mich niemand,
einen schritt nach vorne,
in die sternbedeckte Unendlichkeit,
ohne schmerzen und Gefühle,
das kleine Kind in mir,
blickte in den spiegel und wusste es wollte weg von hier,
der Weg wird schwer,
mit jedem schritt verlor es den halt,
geriet ins stolpern,
unzählige male gefallen,
doch einen Sternenhimmel voll aufgestanden,
mit offenen armen und verschlossene herzen,
in die kalten Menschenmengen gelaufen,
die reise angetreten,
bis ich in den spiegel blickte,
und nichts mehr sah,
ich lade dich ein,
nimm meine Hand und diese Zeilen,
willkommen in meinem Land,
aus schwarzen wolken,
farblosen rosen,
unzähligen mauern,
und zerbrochenen menschen,
masken die Straßen pflastern,
Kreuzungen die im kreis führen,
der letzte stop,
eine Postkarte aus Melancholien,
mit einer Nachricht von mir,
sie kam nie an,
weil es niemand versteht,
ich war das Kind,
das versuchte etwas zu verbrennen,
türen knallte,
Weltkriege auslöste,
Beziehungen zerstörte,
die schuld auf sich nahm,
weil es eine Familie wollte

r.lang 2018.07.06

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Unsere Floskel-Gesellschaft ein Life-Update

Hey meine Lieben,

nach Monaten gibt es mal wieder einen kleinen Einblick in mein Leben und meine Gedanken…=) Let`s go

Ich weiß um ehrlich zu sein gar nicht so richtig wie ich hier anfangen soll, weil ich soviel wirre Dinge im Kopf habe.
Die letzten Monate waren ziemlich unspektakulär und zugleich doch aufregend, wild,schmerzlich, anstrengend, angst einflössend und reflektierend. Ich habe mir geschworen niemals wieder eine Person zu lieben und mich dabei zu verlieren bzw. aufs „Abstellgleis“ zu stellen. Ratho – du hast versagt!

Habe ich wirklich versagt oder war ich einfach auf der Suche nach jemanden den ich lieben kann? Vielleicht kennt ihr das Gefühl jemand zu brauchen, allerdings spielt euch nur euer Hirne einen Streich und ihr wollt mit der verliebten Masse an Menschen schwimmen. Die verliebten Rolltreppen-Knutscher und Parkvögler….Ok, auch ohne Beziehung lässt es sich im Park vögeln =)
Ich dachte ich würde die Person lieben und jetzt blicke ich so zurück und weiß das es scheinbar nicht der Fall ist/war. Schmerzlich war es auf alle Fälle. Abgewiesen zu werden ist nie so schön.

An manchen Tagen habe ich das Gefühl endlich angekommen und zu sein. Angekommen in meinem Leben und in meiner Mitte. An anderen Tagen frage ich mich ob das alles richtig ist, ob es mich wirklich erfüllt und ich eigentlich glücklich bin. Fühlt man überhaupt, wenn man glücklich ist? Ist es vielleicht eher ein Zustand? Wer weiß das so genau… Ich habe ein tolles Team und trotzdem bin ich allein. Eine gute Freundin hat mir eine Nummer organisiert von einem tollen jungen Kerl, der gleich meinte „ich bin aber nich schwul“… Willkommen in meinem Leben! Wir waren essen und gleich im ersten Augenblick wusste ich das er für mich wunderschön ist. Er hat mich gefesselt mit seiner Aura. Er fesselt mich heute noch mit seinen Texten und seiner Art. Ja, wir schreiben fast jeden Tag. Ja, ich mag ihn gern, obwohl wir uns nicht kennen. Nein, ich verschenke mein Herz nicht an ihn.

Wie können Menschen so nah sein, wenn man sie gar nicht kennt. Parallelen zu haben und doch in so unterschiedlichen Welten leben. I dont know.

Was ich aber weiß ist, dass unsere Gesellschaft versucht alles zu „klassifizieren“ und in Schubladen zu stecken. Du musst dich outen, wenn du schwul bist. Du musst immer eine Meinung haben, allerdings immer die richtige. Wer sagt mir ob meine oder deine Meinung die richtige ist? Menschen sind unehrlich und manche erbärmliche Hunde. Sie lachen dir ins Gesicht und kaum aus der Tür schaufeln sie dir dein Grab.
Unsere Gesellschaft versucht uns Ideale vorzugeben, Maßstäbe zu setzen und wir versuchen mitzuhalten…Wir kämpfen um Anerkennung. Wir fangen an uns zu verbiegen, weil wir in die kleinste Box passen wollen in die wir täglich gesteckt werden. Individualität ist bis zu eine bestimmten Punkt gut – danach ist man ein Freak.

„DU BIST ANDERS“

Ich bin anders.
Anders? Was bedeutet das? Ich habe mich selbst nie als anders bezeichnet, weil ich immer ich selbst war. Die Menschen um mich herum haben mir dieses Adverb gegeben um mich zu beschreiben. Wurde ich gefragt? Wollte ich „anders“ genannt werden? Nein, ich wollte immer nur normal sein…Normal auf meine Art und Weise. Ich wollte nie Interessant sein…oder hetero-Kerle haben die mich austesten, als wäre ich eine neue Taschenmuschi für 1,50 aus irgendeinem versifften Automaten. Wir fragen auch keinen Afroamerikaner wieso er eine dunkle Hautfarbe hat…aber wir fragen, verurteilen und beschimpfen Leute, wenn sie nicht der „Norm“ entsprechen. Macht Nagellack mich zu einem schlechteren Menschen?

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Sind nur dünne, große Menschen attraktiv und muss man sich dem Druck beugen? Wie oft habe ich versucht dünn zu sein um mich schön zu finden. Ist es wirklich der Sinn und Zweck unseres Lebens immer an uns zu zweifeln und krampfhaft versuchen zu verändern, anzupassen und sich selbst dann irgendwann zu verlieren. War ich glücklich, als ich dünn war? Nein. Es hat mir auch nichts gebracht…Bin ich glücklich wenn ich dick bin. Hell NO! Bin ich glücklich, wenn ich – ich selbst sein kann? Ja. Doch wann bin ich – ich selbst? Bin ich es, wenn ich lüge und versuche durch meine Art meine Angst zu unterdrücken und alles mit Spass zu verstecken.

„Du siehst gar nicht krank aus“ – „Du lachst doch immer“ – „Ach wirklich, dass habe ich gar nicht gedacht…du siehst nicht so aus!“

Kann mir bitte eine Person auf der Welt erklären wie man aussieht, wenn man krank ist. Eine Depression ist kein Schnupfen, keine Amputation und nichts was man jemandem unbedingt ansieht. Heute würde ich mir am liebsten meine Haut vom Körper kratzen, weil ich mich selbst nicht ertrage und trotzdem tippe ich hier diesen Eintrag. Komisch oder? Antriebslos und doch ist da ein Funke. Ein Funke Hoffnung der immer öfter erlischt. Wo seh ich meinen Sinn im Leben? Gibt es einen Sinn? Ich habe letztes mal etwas geschrieben über eine Freundschaft, die sich plötzlich auseinander lebt. Anfangs hatte man die gleichen Ziele, die gleichen Leben und dann ist alles aus. Vorbei – man ist allein. Fern von einem, kein Fan mehr. Ihr kennt doch sicher dieses Gefühl, oder?

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So fühlt es sich auch ein wenig an mit mir und meinem Kopf. Man war eins…man ist irgendwie eins und doch entfernt voneinander. Ich lache und innerlich spüre ich nichts. All die Worte, all die Arbeit, all die Menschen sie erreichen einen nicht. Mechanisch. Es erfüllt einen nicht…
Ich kann euch sagen es ist wirklich jeden Tag ein Kampf und heute ist eben ein scheiß tag.
Viele verstehen das nicht. Wie sollen sie es auch verstehen, wenn ich noch die Antworten suche und scheinbar an jeder Kreuzung immer den falschen Weg gehe.
Wir leben nur noch in unseren Social Media Kanälen ohne richtige Konversationen zu führen außer wir beschweren uns. Wir wollen unseren Frust ablassen bei anderen Menschen – meistens an den „schwachen“, den anderen oder unbeteiligten.

Ich stell Dir jetzt zwei Fragen…
Hörst du wirklich zu, wenn du jemanden trägst wie es ihm geht? Frägst du mit ernst gemeinter Interesse nach, wenn die Person antwortet „nicht gut!“…?

Floskel-Gesellschaft mit Maßstäben und Idealen. Menschen mit Fehlern, mit falschen Gesichtern. Menschen auf der suche nach Liebe. Menschen die sich verlieren, weil sie das Gefühl haben nirgends reinzupassen. Dicke, Dünne, große, kleine Menschen die sich hässlich fühlen, weil sie zweifeln. Mittendrin ich – umgeben von Menschen und trotzdem allein. Hatte ihm mein Herz offen gelegt und er hat es mit Füßen getreten, weil ich nicht sein Typ bin. Trotzdem schiebt er einen Eifersucht-Film. Einen Blockbuster. Eine Bedienung, die soviel mehr ist ohne es zu wissen. Die mich gefangen genommen hat mit einer unbeschreiblichen Aura. Das Aussehen eines Kings.

Euer Ratho =)
Hier mein letzten Eintrag auschecken. =)

Checkt ma GIRL – EUNIQUE

17/18

Hallo meine Lieben,

ich wünsche euch einen wunderschönen, wundertollen, farbenfrohen Start ins neue Jahr 2018. Ich hoffe ihr hattet eine wunderschöne Nacht! Meine Nacht war bunt, sprachlos und füßelnd mit den besten und schönsten Menschen,die ich dieses Jahr in mein Herz schließen durfte. BROGA ❤ Lasst uns gemeinsam auf Reisen gehen, Liebe fühlen und den ganzen „Neinsagern“ und linken Personen in den Arsch treten. Wieso sollten wir sowas ins neue Jahr mitnehmen und wieso sollten wir uns überhaupt Vorsätze machen, die wir Jahr für Jahr nicht einhalten?

Es ist der Druck von unserer Gesellschaft…Wir machen uns Vorsätze unsere Geschenke sollen noch größer werden, weil jeder zeigen soll wie gut es ihm geht. Die Egomanen regieren die Welt und spielen mit Atombomben, als wären es kleine Playmobil-Männchen. „Was hast du dir für das neue Jahr vorgenommen?“ – NICHTS! Einfach gar nichts…ich hoffe nur das dieses Jahr etwas ruhiger wird, als das letzte.

Mein Jahr hat mich wieder einiges gelehrt und mich wachsen lassen. Es hat mich wachsen und zweifeln lassen. Meine Abgründe aufgezeigt und mich ohne Vorwarnung hineingestoßen. Ich wollte mein Leben aufgeben und nicht einmal das ist mir gelungen. Der ständige Kampf mit mir selbst hat bis jetzt noch keinen Sieger gekürt. Meine Gutmütigkeit wurde schamlos ausgenützt und meine Freundschaft weggeschmissen. Die größten Ängste, Wahrheiten und Wunden aufgerissen und als Waffe gegen mich verwendet.

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Anfang des Jahres habe ich meinen Arbeitsplatz verloren, weil ich einen Blogeintrag veröffentlicht hatte in dem ich eine Person mit Darth Vader verglichen und als Arschkriecher bezeichnet hatte. Im Nachhinein hätte ich eher schreiben sollen, dass er ein armes, kleines und homophobes Würstchen ist. Personen zu diskriminieren und zu mobben aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Orientierung oder Hautfarbe ist einfach das letzte. Er ist das letzte…Sehr wahrscheinlich wird auch der Verräter aus den eigenen Reihen meinen Blog lesen und ich möchte mich bedanken. Danke! Danke, dass du meinen Blog weitergegeben hast! Ihr habt euch alle ins eigene Bein geschossen. Ich wurde angeschrien von Führungspersonen, weil sie sich nicht zu helfen wussten. Ich wurde im Stich gelassen, weil niemand seinen Mann gestanden hat. Ich war der Täter, weil ich die Wahrheit ausgesprochen bzw. ausgeschrieben habe. Jemanden zu mobben bis er in eine Depressive Episode fällt ist natürlich auch völlig ok. Ich hatte gerade das ganze vergessen und schon kam das nächste männliche Ungeheuer in mein Leben…aber lasst uns beginnen…

Lasst uns beginnen mit einem ganz besonderen Shoutout…Ein Shoutout an die Person, die bei mir gewohnt hat. Die auf meine Kosten ihre Wohnung eingerichtet bekommen hat und mit mir gespielt hat, als wäre ich ein Tischkicker. Wahrheit – Ehrlichkeit – Freundschaft? Diese Eigenschaften sind Fremdwörter für den „Sauvage-DJ“… Ausgesaugt und aus dem Leben entfernt. Es gibt Menschen, die auf den ersten Blick einen ganz anderen Eindruck machen und dann plötzlich ihre Maske ablegen. Er hat die Maske abgelegt nachdem er alles hatte. Wohnung, Essen, Mixer und Aufmerksamkeit. Anfangs war er dankbar und gab sich verletzlich…er wollte Mitleid. Er bekam Mitleid, ein Herz und meine Freundschaft. Ich hätte von Anfang an vorsichtiger sein sollen. Ja, das hätte ich wohl sein sollen…Seine Lügen haben ihn wie eine Lawine begraben und er hat es nicht einmal gemerkt. Seit langer Zeit hatte ich mich einem Menschen geöffnet und wurde maßlos enttäuscht. Ich wollte nicht mehr und habe eine Dummheit gemacht, die nicht funktioniert hat. Er hätte mich fast alles gekostet…mein Geld, mein Leben, meine Liebe und mein Glauben an die Menschen. Mein Glauben an die Ehrlichkeit. Alles was mir von ihm geblieben ist sind zwei Tattoos und eine riesige Gleichgültigkeit ihm gegenüber.

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Nach diesen ganzen Geschichten hatte ich angefangen an mir selbst zu zweifeln. Bin ich wirklich so ein schlechter Mensch? Ich habe die Schuld wie immer an mir selbst gesucht und alles analysiert und mich damit Tag und Nacht beschäftigt. Meine Kreativität ging zu dieser Zeit verloren und meine Texte, Gedichte und auch Gedanken wurden dunkel. Sie waren aussichtslos und farbenlos. Mein winzigster Lichtblick war die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch…

Das Gespräch sollte mein Leben wieder auf eine andere Bahn lenken und hat es auch…Nach Jahren habe ich das Gefühl in der Arbeitswelt angekommen zu sein. Respektiert zu werden so wie ich bin. Meine Kreativität einbringen zu können und Menschlichkeit zu spüren. In dieser Zeit habe ich ganz besondere Menschen und Freundschaften schließen können. In seinem Leben trifft man immer wieder Personen, die einem zeigen das es noch Hoffnung gibt. Hoffnung in die Ehrlichkeit, Treue und Freundschaft. Man braucht nicht viele Wörter und man versteht sich trotzdem. Eine kleine Geste bedeutet viel und jedes lachen erfüllt das Herz mit Freude. Ich habe eine ganz besondere junge Frau gefunden, die mir sehr viel bedeutet und wir gemeinsam durch das eine oder andere Tief gegangen sind immer Hand in Hand. Die Wege trennen sich und die Verbindung bleibt bestehen, weil sie besonders ist.

Besonders ist es, weil sie immer an meiner Seite ist…Wenn ich von gewissen Personen durch den Dreck gezogen werde, weil sie nicht wissen was sie wollen oder vorgeben etwas zu sein was sie nicht sind. Tag für Tag denke ich an diese eine Person. Den Kerl, der mich nicht verlieren wollte. Der mich hübsch und interessant gefunden hat…der mich in den Arm genommen hat und nicht wollte das ich gehe. Der, der mit mir geschlafen hat um mich danach in ein völlig falsches licht zu stellen. Es gibt Menschen, die haben zwei Seiten an sich…Die eine, die richtige – ehrliche und dann die andere, die gesellschaftliche – „normale“…Sie wollen dem Norm entsprechen und wissen eigentlich gar nicht ob sie glücklich damit sind.
In seinen Armen habe ich mich gut gefühlt, obwohl ich es anfangs abgewiesen habe. Er hat eine Freundin und ich wollte nichts zerstören. Er wollte mich im Nachhinein zerstören und hätte es beinahe geschafft. Sind seine Lügen eine Flucht vor sich selbst? Wir haben die ganze Nacht geredet, nachdem sein bester Freund gegangen war und plötzlich kam folgender Satz „mich macht das alles so geil“…
Habe ich nun den ersten Schritt gemacht oder war es nur eine Art chemische Reaktion…? Wollte er es nicht zuerst? Wollte er es nicht schon in dem Moment, als er mich in seine Arme genommen hat?

Fragen über Fragen und man findet keine Antworten. Gestern Nacht unter dem bunten Nachthimmel mit den tollsten Leuten habe ich mir diese Frage immer und immer wieder gestellt. Wieso? Wieso gerate ich immer an solche Menschen. Menschen, die alles von mir haben könnten und die mich bis aufs letzte Hemd ausziehen und verletzen…Sie nehmen meine Vergangenheit und benutze es als Mordwaffe. Sie unterstellen Dinge nur um sich in das rechte Licht zu rücken. Wieso habe ich scheinbar meinen besten Freund nach 7 Jahren einfach verloren? Vielleicht weil er andere Prioritäten hat…und andere Ansichten…? Oder haben wir uns verloren, weil er allgemein ein Mensch ist der lieber geht bevor es unangenehm wird und ab und an Menschen fallen lässt? Wer weiß…

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BH Cosmetics – Marvycorn Palette

Wieso stehen wir nicht zu uns selbst? Mir fällt es auch an manchen Tagen nicht leicht, weil irgendwelche Ghetto-Kinder „Schwuchtel“ in einen Laden schreien oder einen verfolgen und Bilder machen wollen. Am Ende des Tages kann ich aber in den Spiegel blicken und weiß wer ich bin. Ich. Ich bin ich…
Viele von euch haben mir geschrieben und haben sich Sorgen gemacht, weil schon so lange nichts mehr kam von mir. Es kamen fragen bezüglich meiner Depression und ob es damit zusammenhängt…

Wie ich schon oft gesagt habe…Man schaltet diese „Krankheit“ nicht einfach ab. Es ist ein Prozess und er ist nicht immer einfach. Durch dieses Jahr und diese Ereignisse habe ich mich schon oft gefangen und verloren gefühlt. Ich habe keinen Ausweg gesehen und wollte auch nicht mehr. Es war alles schwarz, meine Gedanken und alles was ich aufs Papier gebracht habe. Ich habe es erkannt und war und bin stark genug dagegen anzugehen. Meine Arbeit hat mir enorm dabei geholfen und ganz alltägliche Dinge wie frisch kochen…Etwas dem Körper und dem Geist geben. Ich habe versucht mich von negativen Einflüssen zu entfernen und habe an mir selbst gearbeitet. Meine Zweifel sind mein größter Feind genauso wie meine Gedanken. Ich denke und denke – immer und ständig. Ich werde verwirrt und vergesslich, weil so viel in meinem Kopf vorgeht. An manchen Tagen lasse ich mich auch einfach gehen und bin faul. Ich komme von der Arbeit heim und lege mich hin und schlafe. Ich versuche es nicht jedem Recht zu machen in meinem privaten Umfeld, weil die meisten immer noch nicht verstanden haben was es heißt eine Depression zu haben.

„Das muss doch jetzt weg sein!“ – Ja es sollte weg sein, weil ihr euch das ganze so vorstellt. Es ist aber ein Kampf. Ein Kampf mit Geist und Körper. Es scheint die Sonne und alles was man sich wünscht wäre regen. Man würde gerne in Melancholien wohnen.
Dann gibt es Momente in den man sich öffnet, geborgen fühlt und angekommen und es ist alles vergessen. Doch kaum verlässt man diese Situation fängt es an zu schmerzen, zu denken, zu verurteilen und fragen zu stellen. Man ist alleine. Alleine mit sich selbst – alleine mit der Stille egal wie laut die Musik ist.
Ich kann euch nur auf den Weg geben, dass ihr euch nie aufgeben sollt. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung und das lässt einen wachsen. Verschliesst euch nicht vor anderen Menschen…Geht in die Welt und wenn ihr etwas zerbrechlich seid dann werden die Wunden heilen und euch stärker machen.

In diesem Sinne!

Euer Ratho…
Wie immer könnt ihr mir gerne auf  INSTAGRAM und FACEBOOK folgen =)!!!!

Mein letzter Eintrag/Poesie :  thirty-six-months (.36.M.) und über das verlieren…=)

Ich weiß ich werde nich niemals vergessen….

thirty-six-months (.36.M.)

Es gibt immer einen Auslöser um einen Fehler zu begehen. Es gibt immer einen Grund zu flüchten, allerdings muss man(n) immer wissen wie weit man laufen muss und kann. Vor seinem Herzen kann man nicht fliehen…es schlägt in der Brust.

dein charakter versucht zu fliehen,
aus deinem hässlichen ich,
wie kannst du in den spiegel sehn,
ohne an deinen lügen zu ersticken,
hättest ein leben zerstören können,
wenn deine maske nicht gefallen wäre,
deine nachrichten,
sind fehler aus einer nacht zwischen mir und dir,
wolltest meine lippen,
du wolltest mich nie verlieren,
doch du hast mich erstochen,
trägst mich zu grab,
trittst vor den traualtar,
heiratest den grund,
der dich hässlich werden lässt,
kein respekt,
keine liebe,
du willst flüchten,
doch in deinen träumen siehst du mich,
dein herz schlägt schneller,
du weißt nicht weiter,
versucht etwas zu sein was du nicht bist,
dein charakter,
deine schuld,
sie besuchen dich im traum und schreien du falsches arschloch,
hättest mich fast zerbrochen,
doch bis der erste schnee meine haut berührt,
bist du vergessen,
denn ich sammle all die herzensscherben,
und puzzle es zusammen,
alleine ohne dich,
auch wenn ich dich vermisse,
wirst du mich nie mehr ohne schützende rüstung bekommen,
vielleicht nimmst du sie mir wieder ab,
irgendwann wenn wir uns sehen,
nach zeiten voller hass,
liegen wir arm in arm,
als ob der Krieg nie zwischen uns war.

r.lang 2017.08.16

Hier meinen letzten Eintrag lesen….über das verlieren

Man kann etwas versuchen zu retten, allerdings stellt sich immer die Frage wie es zur Rettung kam.

über das verlieren

Ein Blogeintrag über das verlieren…

Ich habe in den letzten Wochen meine Sprache verloren, meine Liebe zum schreiben und den Mut meine Gefühle in Worte zu packen und mit der Welt zu teilen. Mit euch zu teilen! Euch ein Stück aus meinem Leben zu schenken -NEIN- nicht nur aus meinem Leben sondern auch aus meinem Herzen. Es tut mir leid, dass so lange nichts mehr von mir online kam.

Die letzten Monate, Wochen und Tage waren ein Auf und Ab an Gefühlen. Ich hatte und habe das Gefühl mich selbst nicht mehr greifen zu können und bin fassungslos was um mich herum geschieht ohne es aufhalten zu können. Gründe und Fehler bei mir zu suchen sind Bestandteil jedes Tages geworden und ich weiß es bringt mich nicht weiter, allerdings ist es eben meine Persönlichkeit. Die Frage nach dem „Warum“ schwebt über mir wie eine Gewitterwolke. Eine Wolke, die mit Sorgen gefüllt ist und es trotzdem nicht zum regnen schafft. In einem Beitrag habe ich geschrieben man muss Umwege gehen um an das Ziel zu kommen. Wo ist mein Ziel?

Ich stelle mich nackt vor euch unbekannten Gesichter und gebe ein Teil von mir. Vertrauen, dass ich so schwer fassen kann gebe ich in fremde Hände. An manchen Tagen merke ich was es heißt eine Depression zu haben, weil ich einfach keinen Lebensmut habe. Der Mut zum Leben fehlt, der Mut zum kämpfen gegen die ganzen Menschen, die einem schlechtes wollen. Ich werde verurteilt aufgrund meiner Sexualität, meines Aussehens oder meiner Art und Weise. Jeder nimmt sich das Recht heraus über andere Personen lautstark zu urteilen und erwartet, dass die Verurteilte Person es einfach hinnehmen muss. Muss ich das wirklich? Nein, allerdings tue ich es um weiteren Konflikten aus dem Weg zu gehen. Tag für Tag schreien mich Leute an und nennen mich „Schwuchtel“. Es ist völlig ok, wenn man es nicht tolerieren kann. Ich finde es auch wunderbar und bemerkenswert das sie wenigsten so viele Gehirnzellen besitzen um zu merken das ich Männer liebe. Ihr Leben muss traurig und arm sein…

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Mir stellt sich die Frage ob diese Menschen auch an einem Baum vorbei gehen und ihn anschreien. „BAUM!“ Eine weitere Frage stellst sich mir und zwar folgende: „Wieso bin ich ein Rassist, wenn ich schreien würde Ausländer…aber diese Menschen sind nicht homophob?“ Auf diese Art der Frage werde ich nie eine Antwort finden und es ist auch gar nicht Thema meines Blogs. Ok, es ist das Thema. Verlieren. Wir verlieren den Respekt voreinander und im Umgang miteinander.

Ich habe eine der wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren und es hat mich in ein tiefes Loch gezogen. Ein Labyrinth aus Selbstzweifeln, Angst und Wut. Wut auf mich selbst auf Ihn und das Leben. Selbstzweifel, weil ich nichts gemerkt habe und die Angst versagt zu haben. Vor ein paar Monaten war ich an einem Punkt in meinem Leben wo ich nicht mehr wollte. Es schien alles aussichtslos und schwarz. Ich bin aufgestanden und wollte schlafen. Die Sonne war zu hell und die Sterne am Nachthimmel waren wie Nadeln in meinen Augen. Es hat alles weh getan. Jeder Herzschlag hat sich angefühlt, als würde mir jemand meinen Brustkorb zerschlagen. Ich wurde enttäuscht von einer Person der ich mich geöffnet hatte. Textnachrichten und Gespräche über eine tiefe Verbindung fühlten sich plötzlich an wie Messerstiche mitten ins Herz. Ich schrieb Briefe. Briefe an jeden einzelnen um mich zu verabschieden. Niemand sollte sich Gedanken machen oder Vorwürfe. Es sollte schließlich meine Entscheidung sein wann und wie ich gehen will. (Freunde fürs Leben – Hilft Dir, wenn du denkst du wärst alleine!)

Meinem besten Freund, wenn ich das noch so sagen kann, habe ich eine Sprachnachricht unter Tränen aufgenommen und mein Handy ausgeschaltet. Niemand hat sich gemeldet. Der Knoten ist durch den Spalt gerutscht und ich bin aufgewacht. Es wäre der größte Fehler in meinem Leben gewesen. Ein Leben beendet man nicht einfach um nicht mehr kämpfen zu müssen. Jeder Tag, der auf diese Nacht gefolgt ist war ein schwermütiger, kalter, einsamer, unverstandener und ungeliebter. Niemand wusste wie es in mir aussieht und es hat auch nicht wirklich jemand gefragt. Ich habe Ihn gefragt und trotzdem ist er von mir gegangen. Die letzten zwei Wochen habe ich jede Nacht nur eine Frage im Kopf – „Warum habe ich es nicht gemerkt!“.

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Ich habe ihn verloren. Er ist einfach von mir gegangen, weil er nicht mehr konnte. Er konnte nicht mehr wie ich damals und er hat mich aus meinem Loch geholt. Das tanzen hat uns zusammengebracht und er hat mit mir jeden kleinen Schritt genommen und wir sind aneinander gewachsen. Du warst mein Herz, meine Hand und mein zweites Bein. Wir waren Partner in Crime und sind nächtelang durch den Regen gelaufen nur um die richtigen Worte zu finden oder die richtigen Ideen zu finden um Menschen ein lächeln ins Gesicht zu zaubern. Er hatte eine Lebensfrohe Art an sich, die mich jeden Tag begeistert hat. Plötzlich ist alles so leer und still. Das lachen, sein schnarchen und das schimpfen fehlen mir jede Sekunde. Meine Gedanken hängen sich auf und drehen sich im Kreis. Es ist Nacht für Nacht ein Kampf um das überleben. Das überleben ohne ihn. Ohne ein UNS.

Wir verlieren alle Menschen in unserem Leben. Sie sterben, sie nehmen einen anderen Weg als wir oder man verliert sich auf dem Wellengang des Lebens. Man kann sich an manchen Personen festhalten, allerdings wird man nie wissen ob es der Partner auch macht. Es ist in jeder Beziehung ein geben und nehmen. Wenn man sich verloren hat merkt man erst was man an dem anderen hatte. Heute ist Sternschnuppennacht und ich blicke in den Himmel und wünsche mir nur einen Tag mit Dir. Ich will antworten. Ich will dich noch einmal riechen…mit dir tanzen und mein ICH zurück das du in den Himmel genommen hast. Ich kann ihm keinen Vorwurf machen, weil ich weiß wie es sich anfühlt, wenn die ganze Welt scheinbar gegen einen ist und man sich nicht mehr findet. Wenn man sich selbst fremd ist, weil man verloren hat. Man hat verloren was einen früher so mit Leben gefüllt hat.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, als ich mich verloren habe. Ich habe mich zum ersten Mal verloren, als mir mein Körper genommen wurde ohne das ich es wollte. Ich war eine leere, stumme Hülle. Jegliches Gefühl und Selbstwert waren verschwunden. Ich war ein niemand. Ein Stück Dreck und jeder der mich anschaute wusste was mit mir passiert war. Natürlich wusste nur ich was mir passiert war. Ich versuchte und versuche mir heute noch die Schuld dafür zu geben. Ich habe die Kontrolle über meinen Körper verloren und meine Stimme. Wieso habe ich nichts gesagt? Ich wollte es nicht wahrhaben. Ich habe mich gesucht, weil ich nicht mehr wusste wer ich war und wer ich sein wollte….Schmerzen haben mich fühlen lassen.Wollte ich überhaupt noch sein? Wir verlieren uns auf unterschiedlichste Art und Weise im Leben.

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Das Thema wurde gerade wieder sehr präsent, weil es mich eingeholt hat. Es hat nicht schon gereicht meinen Partner in Crime zu verlieren sondern ich sollte noch einmal mehr lernen, dass man scheinbar niemandem vertrauen kann außer sich selbst. Kann ich mir selbst überhaupt vertrauen, wenn ich es keinem anderen kann?

Ich habe einen Fehler gemacht. Ein Fehler, der mich unglücklich macht. Der mich verloren wirken lässt, zerbrechlich und enttäuscht. Man lernt immer wieder neue Leute im Leben kennen und die Chemie stimmt. Der Humor ist auf einer Wellenlänge und auch die Menschlichkeit –  mindestens zu Beginn. Ich habe jemanden kennengelernt und es ging bei einigen Gesprächen sofort um das eingemachte. Nein, nicht um Marmelade sondern um Sex. Ich bin offen was meine sexuelle Orientierung angeht und wo meine Grenzen sind. Ich weiß was ich will und was ich von meinem Partner erwarte.

Eines Abends habe ich mich mit dieser Person getroffen und sein Kumpel war auch dabei. Ich bin bei solchen Treffen immer etwas skeptisch, weil ich nie weiß wie Kerle auf mich reagieren. Meine Sorgen waren unbegründet und wir hatten eine gute Zeit. Am Ende der Nacht eine zu gute Zeit. Wir hatten etwas miteinander und wollten es sogar wiederholen. Ich habe dieser Person vertraut. Vertraut von ganzem Herzen. Er hätte alles von mir haben können…mein Herz, meine Freundschaft und meine Loyalität. Jetzt sitze ich hier und habe sie verloren. Ich habe die Person verloren ,obwohl er das nie wollte. Er will mich nicht verlieren und es sollte nichts kaputt gehen, allerdings ist alles kaputt. Er hätte Respekt für mich und würde mich hübsch finden. Alles Lügen, oder? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur wie es sich anfühlt etwas mit einem Menschen zu haben, dass man nicht will. Wie man sich danach fühlt und was es mit einem macht.

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Wenn der Mensch, dem du vertraut hast etwas über dich erzählt, Tatsachen völlig falsch wiedergibt und bewusst Texte manipuliert bzw. löscht um in einem anderen Licht angesehen zu werden macht mich das traurig. Jeder Träne, die geboren wurde aus dem Schmerz macht mich nicht zum Schwächeren Teil des Problems sondern zu dem Starken Part. Ich stehe zu mir und kann meine Gefühle zeigen auch wenn ich an mir selbst zweifel und es mich tief enttäuscht. Enttäuscht es mich das ich ihm vertraut habe? Ja! Ich habe mich quasi nackt gemacht und musste es vor völlig fremden noch einmal. Er weiß fast alles von mir. Er weiß was mich verletzt und genau diese Karten spielt er nun um meine Wunden aufzureißen und mich verbluten zu lassen. Um einen Fehler zu machen gehören immer zwei Personen dazu…vor allem wenn es um eine Blowjob geht. Wir haben uns versprochen das es niemand erfährt und ich habe bis zuletzt geschwiegen, allerdings werde ich mich nicht beschuldigen lassen irgendwas gegen den Willen gemacht zu haben. Ein Mann, der einen Kopf größer ist und zu mir sagt das Gespräch macht ihn so geil und sein Shirt hochhebt um zu demonstrieren das er keinen Sixpack hat, zeigt eindeutig von welcher Seite es ausging. Nicht zu vergessen – das in den Arm nehmen vor einem Fenster…ach und das „FUCK IS DAS GEIL!“- Gestöhne. #sorrynotsorry

Ich kann nicht genau sagen wie es sich anfühlt von anderen Leuten auf sowas angesprochen zu werden und plötzlich die Person in einem ganz anderen Licht zu sehen. Die Personen für die man alles getan hätte, weil man dachte man kann ihr vertrauen und sie weiß es zu schätzen. Man kann flüchten vor einem „Fehler“, allerdings nicht vor seinen Gefühlen oder Fantasien. „Ich hab daran schon seit Freitag gedacht, als wir drüber geredet haben“ – er wird immer wieder daran denken. Man kann mit fairen Mitteln kämpfen oder eben wie er mit Lügen. Lügen haben am Ende kurze Beine oder sie ficken den Ehrlichen Teil und bringen ihn ins Grab. Ich habe mal wieder vertraut und mir wurde mein Herz raus gerissen und auf mich gespuckt. Es ist ok nicht zu wissen was man will, allerdings bringt es nichts davor wegzulaufen oder andere Menschen schlecht zu behandeln. Du solltest das eigentlich wissen. Deine Freundin besitzt dich nicht und wenn du ein wenig Rückrat hättest würdest du dir auch nicht vorschreiben lassen was du zu tun hast.

Wir wollten eine Freundschaft aufbauen. Wir wollten schreiben. Doch jetzt kannst du mir nicht einmal mehr richtig in die Augen sehen. Die Enttäuschung nimmt mir jeden Tag aufs neue die Luft zum atmen. Diese unglaubliche Wut und gleichzeitig das Verlangen nach ihm ist aufreibend. Ich will ihm so viel sagen und darf es nicht.

„Ich will dich nicht verlieren Ratho!“

Um uns zu verlieren hätten wir uns erst finden müssen…doch es tut nicht weniger weh zu wissen dich nicht an der Seite zu haben.

Du hast mich verloren. Ihr habt mich verloren und irgendwann verlieren wir uns alle. Wir verlieren uns alle um irgendwie wieder zueinander zu finden um es vielleicht besser zu machen. Die Fehler anders zu begehen und andere gar nicht erst zu machen. Ich habe mich nackt gemacht und die letzten zwei Wochen waren wie ein Kreuzweg für mich. Meine Wunden bluten immer noch und ich frage mich ob der Schmerz des Verlustes nachlässt oder ob es mein Lebensweg ist. Ein Weg ohne viel Mut und doch mit soviel ungeteilter Liebe.

Ein Eintrag über das verlieren. Von mir an mich. An Euch!
Ratho

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Menschenmarionetten

Hey meine Lieben,

ich habe mich lange nicht mehr gemeldet, weil ich um ehrlich zu sein nicht wusste wie ich meine Gefühle in Worte fassen soll. Meine Einträge wären gefüllt mit Hass und Verletzlichkeit gewesen und das wollte ich nicht.
Ich habe gerade auch eine Mitten ins Gesicht bekommen per WhatsApp-Nachricht…aber das soll nicht das Thema sein. Enttäuschungen gehören doch zum Leben dazu.

Heute geht es um Menschenmarionetten, die versuchen keine eigene Meinung zu haben damit sie dazu gehören und Freundschaftsbeben.

Kennt ihr das Gefühl plötzlich niemanden mehr zu verstehen oder selbst nicht mehr verstanden zu werden? Wenn sich plötzlich die Menschen um einen herum in Monster verwandeln und man sich die Frage stellt „Waren diese Fratzen schon immer so?“. Man fängt an mit sich selbst zu kämpfen, seinen eigenen Charakter in Frage zu stellen und sucht die Fehler bei sich. Ich denke ihr wisst genau von was ich spreche.

Menschenmarionetten. Marionetten ihrer selbst, ihrer Probleme und ihrem Versuch vor sich selbst zu fliehen. In meinem Freundeskreis ist gerade das große „Krabbeln“ ausgebrochen. Jeder packt langsam aber sicher seine Sachen und zieht in seine eigene Welt. Sie verlassen Freundschaften um sich zu finden. Sich zu finden? Alleine? Klingt logisch, oder?

Sie wenden sich ab von Menschen, die ihnen jahrelang zur Seite gestanden haben und immer ein offenes Ohr gehabt haben. Sie melden sich plötzlich nicht mehr und treffen Aussagen wie „Ich stehe im Vordergrund!“. ICH! Ok, du stehst im Vordergrund. Ich musste mich auch erst selbst finden, allerdings habe ich deshalb keine Menschen von mir gestoßen die mir in den dunkelsten Zeiten beigestanden haben. Eine Freundschaft zerbricht und am Ende bleibt bei der einen Seite nur die Hoffnung, dass man seinen besten Freund/Freundin nicht für immer verloren hat.

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Aus einer Gruppe werden Einzelkämpfer. Egomanen. Die ICH-Gesellschaft, die bewusst gefördert wird und anscheinend schon mit in die Wiege gelegt wird. Es dreht sich alles um „MICH“- was mit den anderen ist? Ist scheiß egal. Egoistisches Handeln, nur einen Willen und am Ende des Tages die Suche nach Glück. Wird man alleine glücklich? Wird man glücklich, wenn man immer seinen Willen bekommt? Wächst man im Leben an Erfahrungen, wenn man sich nie für etwas anstrengen muss oder diskutieren? Meiner Meinung nach nicht….Schauen wir uns doch mal in unserem eigenen Umfeld um – Du musst ehrlich zu dir sein und deine Augen öffnen. Man hat mindestens 5 solcher Egoisten im Freundeskreis und geht Konflikten gekonnt aus dem Weg.

Es gibt bei diesen Menschen nur eine Meinung. Stimmt, Ihre Meinung. Cest la vie. Schönes Leben. Ciao.

Ich bin eine Person, die eigentlich immer versucht es jedem Recht zu machen und jeden glücklich sehen möchte. Das ist ein Fehler! Wie ich euch bereits in meinen letzten Einträgen erzählt habe…bin ich dadurch ziemlich auf die Fresse gefallen und versuche mein Verhalten, meine Gewohnheit zu ändern und aus meinen Fehlern zu lernen. Im Moment noch ziemlich erfolglos. Ein bisschen Egoist schadet nicht – Getreu dem Motto „ein bisschen Bi schadet nie!“. Will ich so sein? Dazu habe ich noch keine Antwort.

Bei uns entzweien sich gerade sämtliche Personen und ich habe das Gefühl, als würde es ein kleines Beben geben und neue Freundschaften finden sich um im Leben weiterzukommen. An jeder neuen Person in deinem Leben lernst du automatisch mehr über dich und dein Leben. Ich habe wie bereits im letzten Blog geschrieben endlich einen neuen Job begonnen und habe wunderbare Kollegen und Kolleginnen. Ich habe nach Jahren das Gefühl, dass ich ein wenig angekommen bin auf meiner Reise. Auf einer Reise voller Ups and Downs. Manche Personen versuchen sich in einem neuen Umfeld anzupassen – sie wollen dazu gehören. Krampfhaft. Die eigene Meinung verschwimmt mit der Masse, weil man gut dastehen will und nicht das einzigste Einhorn in einer Kuhherde sein möchte.

Der Mensch ist ein komisches Wesen. Wir wollen Freunde, weil wir nicht allein sein wollen. Wir wollen unseren Willen durchsetzen ohne Kompromisse. Wir wollen geliebt werden und sobald man das Wort „Liebe“ jemanden ins Gesicht sagt ist alles vorbei. Egoistisch zu sein bringt einen weiter, allerdings macht es sicherlich nicht glücklich. Kommen wir aber zu dem kleinen „Freundschaftsbeben“ zurück und zu der Tatsache, dass am Ende jeder angekrochen kommen wird. Ist es nicht so? Wenn man nicht gebraucht wird kann man auch links liegen gelassen werden aber wehe es gibt ein Problem. „Hallo, tut mir leid das ich mich nicht gemeldet habe…Hatte soviel zu tun…!“ – Fuck you! Machen wir aber nicht alle den Fehler und geben nochmal eine Chance nur um ein paar Wochen zu sagen „Ich bin so dumm!“…?

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Hallo i bims 1 Ratho von Chancengeber .

Eine Freundin und ich gestehen Typen unsere Gefühle und werden einfach abgespeist. Ok, ich wurde gar nichts. Ich bin Luft und werde ignoriert. Sie wurde mit einem Satz aus seinem Leben gestrichen. #schöneslebendankeciao# Ich frage mich wirklich ob man nach 7 Jahren sagen kann man kennt einen Menschen. Im Moment kommt es mir so vor, als würde ich niemanden kennen und manchmal hab ich auch keine Lust mehr solche Menschen zu kennen. Es ist eigentlich wie ein Lieblingsessen (woah Rahmschwammerl mit Semmelknödel). Du liebst es, du kannst es immer essen und plötzlich aus dem Nichts könntest du nur noch kotzen. Ja, so kann man es beschreiben. Du blickst in vertraute Augen und plötzlich ist da nichts mehr. Leere.

Ich bin ein Mensch, der sich bei Problemen oft zurück zieht und alleine sein will. Ich möchte niemanden belasten, allerdings frisst einen das innerlich irgendwann auf. Müsste ich dann nicht eigentlich dünner sein? Hmm, Fragen über Fragen! Mein bester Freund ist immer da…und halt manchmal nicht. Wir hatten und haben auch Zeiten an den ich ihn in Ruhe lasse, weil ich nichts mit ihm anfangen kann. Er ist dann wie dieses Lieblingsessen das von heute auf morgen nicht mehr schmeckt. Das Umfeld in dem sich Freunde bewegen färbt auch manchmal ab. Wenn alle so sind kann das ja nichts schlechtes sein. Egoisten unter sich – aber sie sind ja alles so gute Freunde.

Die Probleme werden zu groß und schwubs sind Menschen nicht mehr fähig eine Konversation zu führen sondern verschanzen sich irgendwo alleine. Alleine? In manchen Fällen versuchen sie es nur so erscheinen zu lassen. Den man kann besser abschalten, wenn kein Freund dabei ist der versucht zu helfen. Man betrinkt sich lieber von Montag bis Sonntag jeden Abend und zieht sich alles möglich rein – aber man hat kein Geld. Widerspruch in einem. Für die wirklich wichtigen Dinge ist kein Geld vorhanden und keine Zeit! Für andere Sachen ist alles in Maßen da oder es wird irgendwie möglich gemacht. Ich hatte eigentlich auch kein Geld und habe dem Kerl alles gezahlt nur um ihn glücklich zu machen. Ihm Wertschätzung durch Geschenke und Nähe zu zeigen war ein sehr großer Fehler.

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Ich glaube ich bin nicht alleine mit meinen Erfahrungen oder mit meinen Sichtweisen, oder? Man wird ausgenutzt, weil man gutmütig ist und ist dumm dazu. Man glaubt immer an das Gute in einem Menschen und dann sticht er doch von hinten ab und lässt dich elendig verbluten. Während du blutend am Boden liegst und du stirbst macht er sich ein schönes Leben und ist schon auf der Suche nach dem nächsten Opfer. Er ist quasi ein „EGO-Killer“. Am Ende wird er ganz alleine auf der Welt sein, weil er alle Menschen aus seinem Leben entfernt hat und vertrieben. Doch was macht nun der Egoist ganz alleine? Glücklich und Zufrieden sein? Hmm, ich kann es mir nicht vorstellen. Jetzt hat er zwar alles kann aber auch zu keinem mehr zurück kommen. Meine ehemalige beste Freundin hat sich dieses Monat auch gemeldet. Sie will sich mit mir treffen. Alles klar! Wisst ihr wieso? Sie ist jetzt wieder alleine. Sie ist Single…die Arme! In ihrer Beziehung durften wir uns nicht mehr sehen und das wollte sie auch nicht und fand mich ganz furchtbar, als ich ihr meine Meinung dazu gesagt habe.

Die Menschen kommen alle wieder angekrochen, wenn sie irgendwann allein dastehen und sich an Dich erinnern und wie schön die Zeit war. Du hast etwas gegeben einen Austausch an Meinungen, Nähe, Geborgenheit eine Freundschaft und ein reines Herz. Doch manchmal ist es dann eben zu spät und die egoistische Menschenmarionette muss zurück zu Vorstellung. Zur Vorstellung ihres eigenes Stückes „Auf der Suche nach Empathie!“.

Euer Ratho

Wo bist du und wer warst du? (Poesie)

Hallo ihr Lieben,

gestern Nacht kamen mir folgende Zeilen in den Sinn und ich dachte, ich teile sie mit euch…! Herz-zeilen und ein kleiner Abschluss zu meinem letzten Eintrag!

Euer Ratho =)

du hast mich benutzt,
hab an ein UNS geglaubt,
du hast mein leben mitgelebt,
hab dir mein herz geschenkt,
bitte mach es nicht kaputt,
doch im augenblick bin ich herzlos,
hast mich entsorgt,
mich verbrennen lassen,
in den flamen einer freundschaft,
gebaut auf liebe und zweifeln,
in den tiefen eines problems,
steh nackt in der kalten nacht,
wollte hängen um den sternen nah zu sein,
um den schmerz zu vergessen
habe dir blind vertraut,
wir waren uns so nah,
jetzt bist du ein kalter fremder,
selbst die nähe zwischen uns ist geflohen,
aus Angst und Unsicherheit,
du warst mein Ruhepol,
die starke schulter,
die mich festhielt,

anfangs war alles so leicht,
wenn etwas passiert sollte es keiner wissen,
du warst eng bei mir,
immer auf engstem raum,
deine blicke trafen meine,
die menschen spürten eine aura,
eine enge verbindung zwischen zwei menschen,
manche tauften es liebe,
da hatten wir noch keine probleme,
ich sei etwas besonderes,
du warst es für mich,
wollten uns nie verlieren,
doch du hast meine hand losgelassen,
bin wie ein kartenhaus zusammengefallen,
du verstehst mich nicht,
du veränderst dich,
du bist icht mehr der,
für den mein herz seine rüstung abgelegt hat.
weißt du wer du bist?

du wirst es nie verstehen,
hast mich ausgenutzt,
schritt für schritt überwinde ich die tiefe wunde,
aus enttäuschung und hass,
wollte dich in meinem leben haben,
dich unerbittlich lieben,
du und ich waren uns,
doch jetzt hast du mich verloren,
wir sind alleine,
hast mich einfach ausgetauscht,
doch ich hab tausend fragen,
an dich und unsere zeit,
wieso bist du plötzlich so zu mir?

rathosdiary.2017.mai.

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