Throwback – die sehr kurvigen Zeiten

Ein herzliches Willkommen in der Vergangenheit!

Ich dachte ich schreibe heute ein Throwback-Thursday-Beitrag über die sehr kurvigen Zeiten in meinem Leben! Ich habe im Alter von 14 Jahren ca. 100 Kg gewogen und ein Jahr später sogar um die 110 Kg. Ich war damals auf Kur in Berchtesgaden um Gewicht zu verlieren und Mobbing-Attacken in der Schule zu entgehen. Es war wirklich hart dort, Sport,Sport,Sport und winzigste Portionen zu essen. Nach der Scheidung meiner Eltern war ich viel alleine und habe oft das sogenannte Frustfressen in Perfektion betrieben. Es war alles dabei Smarties, Dickmans, Schokorosinen, Schokolade (TAFELN) und Chips. Aber um euch erstmal ein Bild zu machen wie ich mit 16  Jahren (oder vielleicht auch 17) ausgesehen habe…TADA ein Bild =)

FRÜHER                                         und                                   HEUTE DiaryRatho Während der Kur dachte ich, ich schaffe es endlich abzunehmen und dünn zu werden. Das Ziel hatte ich vor Augen, aber nach der Entlassung und der ersten Stunde in „Freiheit“ bei Mc Donalds bereits verloren. Im nachhinein habe ich gemerkt bzw. ist mir bewusst geworden, dass ich es damals nicht wirklich wollte. Ich war vielleicht zu bequem und zu faul, in meinem alltäglichen Trott angekommen fühlte ich mich nicht danach zu joggen oder fettarmes Hähnchen-Geschnetzeltes zu kochen. Früher, wie auch teilweise heute,versuche ich Schmerzen oder Gefühle mit essen zu unterbinden oder einzudämmen. Ich habe nur gegessen damit es mir gut geht – zu mindestens dachte ich es! Es ist der größte Irrtum den es gibt, es ist ein Teufelskreis… Dich bedrückt etwas – du isst – du wirst dicker – du wirst geärgert oder gemobbt – dich macht es traurig -…..und schwupps sitzt du mit der nächsten Tafel Schokolade vor dem Fernseher oder mit der Hand in der Chips-tüte. Ich habe bis vor 2 Jahren nicht damit aufgehört und plötzlich kam es wie ein Schlag in mein Gesicht. Ratho, du musst was ändern. Du willst etwas erreichen und das kannst du nicht, wenn du vor lauter Frust mit dem Nutellaglas vor dem Fernseher sitzt und deinen Arsch nicht bewegst. Ich habe früher immer getanzt ( ich hatte ja auch bzw habe genug tänzerische Schwungmasse =)) und es hat mich mit Freude erfüllt. Langsam aber stetig habe ich meinen Weg gefunden wie ich abnehmen konnte ohne auf alles zu verzichten. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt und es hat sich ausgezahlt! Ich habe mit einem Gewicht von 98 Kg gestartet und bin heute bei 67-68 Kg angekommen. Ich habe komplett auf Weizenmehl verzichtet und habe dafür Dinkelmehl verwendet, keinen weißen Zucker, keine Softgetränke sondern Wasser und Tee getrunken. Gemüse und jeden Tag einen Apfel stillen den Hunger super und eignen sich als kleinen Snack zwischendurch. Ich habe alle 5 Stunden etwas gegessen und immer mit Eiweiß begonnen ( zb. Käse,Nüsse,Eier usw.) und dann gab es in der Anfangszeit viel Reis mit Gemüse oder Nudeln mit Fisch oder Fleisch. Es liegt keineswegs nur an einer falschen Ernährung, vieles hat auch psychische Ursachen. Die Trennung meiner Eltern, das Mobbing und den Kampf mich selbst zu finden waren große Faktoren. Ich habe es geschafft abzunehmen, allerdings nur weil ich es selbst wollte! „Wieso denkst du das du dick bist?“, diese Frage werde ich oft gefragt. Ich fühle mich immer noch zu dick, obwohl das meine Freunde nicht so sehen. Wenn ich manchmal in den Spiegel sehe bekomme ich ein Flashback wie bei „30 über Nacht“ und ich sehe mich als 16 Jährigen Jungen der 110 Kg wiegt. Ich verbiete mir kaum Dinge und liebe Essen, allerdings ernähre ich mich bewusster. Es gibt allerdings auch Tage, da mache ich einfach die Augen zu…und esse alles was ich will – ich habe es dann einfach nicht gesehen! =) Wie immer könnt ihr mir gerne bei Facebook und Instagram folgen =) Ich freue mich auf euch! Euer „kurviger“ Ratho

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